Graz-WahlWie sich Nagls ÖVP selbst verbrannte und die KPÖ hypte

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© Kleine Zeitung
 

Dass eine Kommunistische Partei in einer Stadt wie Graz zur stärksten Partei wird, dürfte wohl europaweit für Aufsehen sorgen. Der Erfolg von Elke Kahr und Genossen kann wohl auch nicht auf großartige kommunalpolitische Leistungen oder ein spektakuläres Programm zurückzuführen sein, denn die halten sich eher in Grenzen. Dieses Wahlresultat dürfte eher nicht auf der tatsächlichen Politik fußen, sondern auf dem, wofür die Grazer Kommunisten und ihre oberste Genossin stehen: ein gewisses Maß an Bescheidenheit und der Zuwendung zu Bürgerinnen und Bürgern, die Hilfe benötigen.

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Danke für Ihr Verständnis.

hoerndl
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Sein Umfeld hat er nach 18 Jahren wohl selbst bestimmt,

und es wird Herrn Nagl und der Stadt gut tun, dass jetzt Mal ein bissl Durcheinander einkehrt.

CIAO
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vielleicht ein Freudentag

für die linke Richtung der Kleinen Zeitung.

Ihr gscheiten Journalisten, wisst Ihr was "Kommunismus " bedeutet?
Wie sagte Kreisky zu Journalisten: ... lernt Geschichte

andy379
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Hinterher

sind auch die Analysten der Kleinen Zeitung sehr gescheit ☝️☝️☝️

rontin
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Ja schaut so aus ...

... als ob das Thema Versiegelung ihm das Genick gebrochen hat ... aber verdammen darf man ihn nicht, Graz geht es gut. Nun erwartet uns Rückschritt, unrealistische Verkehrspolitik und Tod den Innenstadtgeschäften. Graz und eine kommunistische Partei - unglaublich, schämen kann man sich. Wenn man Protestwählen will dann nicht kommunistisches Gedankengut, da schaut man sich woanders um ... Ich glaube viele finden es lustig Hammer und Sichel zu wählen, aber welches geschichtliche Gedankengut eigentlich dahinter stecjkt ist wohl den wennigsten kalr .... schade dass Nagl nicht mehr aktivieren konnte, die Wahlbeteiligung 54 % nicht hoch und peinlich ....

ritus
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Unschwer zu erraten,....

...aus welcher politischen Ecke Sie kommen.
Rückschritt wird´s nicht geben, eher Fortschritt für Lebensqualität und leistbares Wohnen für ALLE:
Unrealistische Verkehrspolitik gab´ s die letzten Jahre schon genug, mit schwarz-Blau, ohne Gesamtkonzept, ohne Verkehrsberuhigung, ohne zukunftstaugliches Radwegkonzept, nur mit Luftprojekten wie U-Bahn und Gondel, und die Innenstadtgeschäfte sterben schon seit über 20 Jahren, mit oder ohne VP-Politik.
Es kann nur besser für alle werden!
Vielleicht haben Sie nur Angst um ein Protektions-Amterl?

rontin
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Nein ich bin nur Realist ...

... KPÖ ist ein no go ... dieses Gedankengut ist geschichtlich zu stark belastet. Und wer es witzig findet, dass aus Protest zu wählen, sollte mal gescheit in sich gehen ... und zur Verkehrspolitik: Elke Kahr hatte das Verkehrsressort die letzten Jahre lang über, also brauchen wir hier nix mehr reden. Und was die grünen das letzte mal mit Graz aufgeführt haben, als sie was zu sagen hatten - nicht auszudenken: es gab noch nie so viel Stau und dadurch sicher höhere CO2-Werte. Mir graut jetzt schon wieder vor solchen wahnwitzingen Ideen ... Grüne und KPÖ sind in der Steinzeit stehen geblieben und haben keinen Sinn für Realität ...

LaoQui
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Leider, Herr Weninger,

haben Sie die wahren Fehler von Nagl auch nicht erkannt. Denn dass so viele Bürger aus Protest Kahr und Schwentner wählten, ist doch offensichtlich überwiegend gegen seine abgehobene, unrealistische und arrogante Politik gerichtet gewesen.

Mein Graz
11
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Auf den Punkt gebracht

Die Wähler sind nicht so vergesslich wie mancher Politiker denkt.
Nagl hat alle möglichen und unmöglichen Schritte gesetzt, um Kahr von Anfang an auszubremsen.
Und hat dann selbst nur unfinanzierbare Luftschlösser gebaut, um sich selbst ein Denkmal zu setzen.

Der Wähler hat die Antwort gegeben.

PS: ich habe weder Nagl noch Kahr gewählt.

EventHorizon
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Wen interessiert wen Sie gewählt haben?

Sie sind nur ein nickname.

mobile49
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@EventHorizon

der spass in weite ferne gerückt ?
ironie off

Mein Graz
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@EventHorizon

So wie du.
Nur bist du hier neu und mich kennen viele seit Jahren.

LaoQui
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Wer seine Fehler nicht erkennt,

dem ist nicht zu helfen. Auch wenn nicht alles schlecht war, aber: Gegen die Grazer zu arbeiten und den Investoren den roten Teppich auszubreiten, Grün zu predigen und Beton zu mischen, auf Demokratie zu machen und die Bürger überfahren - es hat nicht funktioniert. Auf Wiedersehen, Herr Bürgermeister!

rb0319
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Gerne

auch ohne Wiedersehen

DergeerdeteSteirer
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@rb0319, diesen zynischen Kommentar hättest dir ersparen können !!


Er hat zweifelsohne viel falsch gemacht und wahrgenommen, die Nähe zu den Bürgern verabsäumt und schlecht wahrgenommen, eine gewisse Schicht von Leuten vergisst eben nicht, genau dies wurde durch viele Protestwähler nun abgestraft.

Es sollte vom Verhalten und Tun her eine Warnung für viele Politiker sein das Abgehobenheit, Stallblindheit und ein Scheuklappenblick über kurz oder lang zu solch Ergebnissen führt!!

Baldur1981
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Ein tolles Resultat

Wer nur utopische Luftprojekte plant, wo nur die Agenturen verdienen, wer nur alles zubetoniert, und im Wahlkampf nur Angst schürt, der wird eben bestraft. Kahr ist authentisch und ist für die Menschen da.