Die Frustration der über 80-Jährigen ist nachvollziehbar. Täglich wenden sich Betroffene an die Kleine Zeitung. Verzweifelt, weil der Impftermin auf sich warten lässt. Und genervt. Auch, weil man sich als jene Altersgruppe, die oft in Spitäler musste, von der Politik mitunter als Lockdown-Grund vorgeführt fühlt. Dabei könnten die Einschränkungen, hoffen viele, mit der Impfung der Ü80 für alle erleichtert werden.
Dem Land die Schuld für bisher ausgebliebene Termine zu geben, greift zu kurz. Dafür gibt es nur einen Grund: den fehlenden Impfstoff. Zudem hat sich die Steiermark entschieden, verfügbare Präparate zunächst neben Coronastationen vor allem in Heimen zu verimpfen. Das ist aufgrund des enormen Infektionsgeschehens in diesen Häusern verständlich.
Über 80-Jährige warten auf Impfung
Einzelfälle und Kommunikationspannen schaden der gesamten Impfstrategie