Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Emotionaler AppellHarter Lockdown: Angela Merkel und das Gefühl als letztes Mittel

16 Jahre galt die deutsche Kanzlerin als rationale Krisenmanagerin. Zweimal ließ sie sich aber von Emotionen leiten. In der Corona-Krise kann das ein wichtiges Werkzeug sein.

Merkel fleht
Merkel fleht © (c) APA/dpa/Kay Nietfeld (Kay Nietfeld)
 

Fast 16 Jahr hat Angela Merkel ihr Land mit der Nüchternheit einer norddeutschen Naturwissenschaftlerin durch die Stürme der Geschichte manövriert. Gar eine gewisse Ungelenkheit im Umgang mit Gefühlen hätte man ihr nach etlichen Episoden attestiert. Emotionen, so ihr Credo, sind kein guter Ratgeber. Sachliche Analyse bestimmen Merkels Handeln. Doch im Kampf gegen die Corona-Pandemie scheint das Gefühl ihr letztes Mittel.

Kommentare (1)
Kommentieren
willfurth
13
9
Lesenswert?

Frau Merkel und Herr Kurz wecken in mir nur das Gefühl,

permanent bewußt belogen zu werden. Ich glaube nicht, dass sie selbst noch an die Geschichte glauben, die sie der Bevölkerung weiter auftischen. Schön ist, die Suppe wird immer dünner......was leider auch auf vielen österreichischen Esstischen so sein wird, wenn wir die Rechnung präsentiert bekommen :-(