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Sexismus-DebatteTwitter-Bekundungen sind einfacher, als echte Frauenpolitik zu betreiben und Baustellen anzugehen

Twitter-Solidarität mit der SPÖ-Chefin ist einfacher, als echte Frauenpolitik zu betreiben und die seit Jahren offenen Baustellen Lohngerechtigkeit, Kinderbetreuung und Gewaltprävention anzugehen. Frauenministerin Raab muss hier endlich liefern.

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Seit Dienstag glühen bei den „Oberösterreichischen Nachrichten“ die elektronischen Posteingänge. Grund dafür ist eine im Blatt veröffentlichte Karikatur, die SPÖ-Parteichefin Pamela Rendi-Wagner in knappem Body und Strapsen zeigt, die grinsend aus einer Torte mit der Aufschrift „Kraftpaket“ springt. Die Partei zeigte sich empört und reagierte mit einem Leserbrief, in dem eine „sexistische Herabwürdigung von Frauen in ihrer Funktion“ beklagt wird, die „kein Witz und nicht zum Schmunzeln“ sei. Laut Rendi-Wagner habe die Zeitung den Fehler „eingesehen und sich entschuldigt“. Die Karikatur wurde aus dem Archiv gelöscht.

Kommentare (1)

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zweigerl
3
7
Lesenswert?

Widersprüchliches

Wirklich deplatziert ist dieses ungustiöse Outfit, zumal Frau RW sich realiter physisch deutlich zurücknimmt. Aber der Widerspruch zwischen ihrer intellektgesteuerten körperlichen Präsenz und den immer wieder prononcierten politischen "Kraftaussagen" ist in der Karikatur vollinhaltlich erfasst . Die SPÖ-Vorsitzende ist ein einziger schreiender Widerspruch, was sich auch in ihrer automatisierten Mimik widerspiegelt. Sie hätte längst ihren Posten räumen sollen - eine glaubhafte Performanz wird ihr nicht mehr gelingen.