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StrompreiseDie Teilung der Republik in 14 Netzbereiche ist kein Naturgesetz, Kärnten muss für eine Zone kämpfen

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"Derzeit eher theoretisch“ nennt der Landesrechnungshof die „Möglichkeit“, einen einheitlichen Strom-Netztarif für Österreich zu schaffen. Während Postporto, Autobahngebühr oder Handytarife selbstverständlich bundesweit einheitlich sind, picken am Strom 14 regionale Preisschilder. Dabei gilt: je mehr Ballungszentrum, desto günstiger. Am anderen Ende der Skala: Kärnten. Als wären Landbewohner nicht schon über Maßen ökonomisch benachteiligt. Teure Stromgebühren vergrößern die Gefahr der Energiearmut zusätzlich.

Kommentare (1)

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wjs13
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Mit dem Rechnungshofbericht in der Hand hat sich die Landesregierung jetzt in Wien für das Ende regionaler Strom-Strafgebühren einzusetzen.

Schon richtig, aber um überhaupt eine Chance zu haben in Wien Gehör zu finden, müßte Kärnten wohl zuerst Ordnung im eigenen Haus schaffen und die Netzgebühr vereinheitlichen.