LIG soll eingegliedert werden

Teure Verspätung des Landes Kärnten

 

In den Nullerjahren schien in Kärnten – und nicht nur hier – alles möglich. Etwa durch Konstruktionen wie diese: Das Land verkauft sich seine Immobilien und mietet diese zurück. Mit dem Ergebnis, dass die Gesellschaft auf fast 200 Millionen Schulden sitzt, die dem Land als außerbudgetäre Schulden zur Last fallen. Die daraus folgenden Mehrfachzuständigkeiten wurden vom Rechnungshof angeprangert. Die Dreierkoalition gelobte Veränderung, bloß wurde der angepeilte Zeitpunkt für die Wiedereingliederung Anfang 2015 um zwei Jahre überschritten.

Nun soll die LIG tatsächlich rückgeholt werden. Gut so. Dass gerade jetzt die LIG-Chefs wegen „fehlenden Vertrauens“ abgesetzt wurden, könnte ja tatsächlich Zufall sein. Die Ankündigung, dass man sich nun aber – kurz vor der geplanten Eingliederung – neue Geschäftsführer suchen muss, darf
als Drohung verstanden werden. Ist noch zu wenig Steuergeld vernichtet worden?

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Danke für Ihr Verständnis.

georgXV
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Hamat der Kumpalan

und wieder steht die Bestellung von irgendwelchen Parteisoldaten zu Geschäftsführern im Vordergrund und (leider) NICHT so sehr die DRINGENDST notwendige Sanierung des Landeshaushaltes !!!

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