Wladimir Putin hofft, dass die Wohlstandseinrisse die Gesellschaft auseinandertreiben und die Solidarität mit der Ukraine zersetzen. Das darf nicht passieren.
Nach der Pandemie steht abermals die Solidargemeinschaft und ihre Opfer- und Verzichtsbereitschaft auf dem Prüfstand. Erneut ist das solidarische Potenzial zerfaserter Wohlstandsgesellschaften gefordert, diesmal der freien, westlichen Welt. Es gilt der bedrängten Ukraine. Es geht nicht, wie Unterwerfungspazifisten argumentieren, um eine bellizistische Parteinahme zwischen zwei Kriegsparteien, sondern um eine Parteinahme für jene Freiheiten, die sich Europa auf ihre Nachkriegsfahnen geheftet hat. Würde sich Europa neutralistisch wegducken, im Irrglauben, nicht betroffen zu sein: Die Werte wären wertlos.
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