EU-Streit mit PolenDer Premier blieb eine Antwort schuldig: Worauf soll das alles hinauslaufen?

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Andreas Lieb
Andreas Lieb © Kleine Zeitung
 

Einer gegen (fast) alle: Polen Ministerpräsident Mateusz Morawiecki machte im Straßburger EU-Parlament klar, dass er nicht daran denkt, im Rechtsstreit einzulenken. Polen lasse sich von der EU nicht erpressen. Er bekam Beifall aus dem rechten Lager von Abgeordneten der ID und ECR, der große Rest des Plenums zeigte sich hochgradig empört und forderte harte Maßnahmen.

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Jelineck
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Für eine vernünftige Lösung

Ist wohl die gesamte EU zuständig. Polen ins Eck zu drängen, bis es einknickt, ist zu wenig. Welches Land kommt dann als nächstes dran?

jg4186
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Worauf genau soll das alles hinauslaufen?

Als die EU gegründet wurde, stand ganz klar dahinter: "Nie wieder Krieg in Europa"!
Diesen Hintergrund haben viele Politiker heute nicht mehr.
Und so ist der Nationalismus wieder stärker geworden. Jeder für sich - aber das Geld der Anderen, Geld aus Brüssel - nehmen wir schon!
Dass Europa nur gemeinsam stark sein kann, dass wir uns gegenseitig stützen und helfen können, um so Europa noch stabiler, lebenswerter zu machen, das muss in die Köpfe aller. England hat sich verabschiedet - und hat große Probleme. Wenn Polen lieber alles selber bestimmen und alleine entscheiden will - dann sollen sie das tun, aber eben außerhalb der EU.
Ich meine und hoffe, die Mehrheit der Polen will das nicht.