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10 Jahre nach Fukushima Groß waren die Ankündigungen, aus der Atomenergie auszusteigen, geblieben ist wenig

 

Geschockt blickte Europa nach der Dreifachkatastrophe von Fukushima nach Japan. Wie konnte sich eine solche Reaktorkatastrophe gerade in einem Hochtechnologieland wie Japan ereignen? Dass die Umstände nach einem der stärksten Erdbeben, die die Welt je gemessen hatte, besonders tragisch waren, verstärkte die Angst vor einem Super-GAU in Europa. Auch Tschernobyl war noch vielen schmerzvoll in Erinnerung. Die deutsche Bundesregierung reagierte und nahm Kernkraftwerke vom Netz. Mehrere Länder in Europa folgten dem Beispiel. Viele Reaktoren wurden in Deutschland gar nicht wieder hochgefahren, 2011 schließlich der Atomausstieg beschlossen. Ende 2022 sollen die letzten AKWs vom Netz gehen.

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scionescio
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Was erwartet man sich, wenn man mit Gewalt der Bevölkerung eAutos aufs Auge drückt, weil das eine unheilige Allianz aus Energieversorger- und Atomlobby systematisch den ahnungslosen Politikern zum eigenen Vorteil einredet ...

... 100% erneuerbare Energie wird es nie geben können, weil die eben nicht zuverlässig (Stichwort "Dunkelflaute") immer zum gewünschten Zeitpunkt zur Verfügung steht und zudem auch nicht geeignet ist, um die Netzstabilität sicherzustellen (Stichwort "Blackout") - und jedes BEV verschlimmert die Situation, weil Energiesparen das eigentliche Thema der Stunde wäre - um Energie zu sparen dürfen keine Staubsauger mit 3kW mehr verkauft werden, aber Tesla kündigt gerade für Herbst das Model S Plaid mit angeblichen 750kW an, damit man in 2 Sekunden auf 100km/h beschleunigen kann und eine theoretische Spitzengeschwindigkeit von 322 km/h erreicht (da wäre dann der Akku in 5 Minuten leer, wenn er nicht schon nach 30 Sekunden verglüht wäre wie beim Prototypen auf der Nordschleife ...) - und alle Steuerzahler bezahlen mit ihren Steuern die Ladeinfrastruktur und die Förderungen ... und bekommen die Atomkraftwerke noch obendrauf!

pescador
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Spitzengeschwindigkeit von 322 km/h

Solche Autos sind PR-Aktionen und werden nie massentauglich.

LaPantera69
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Die Politik setzt auf das falsche Pferd

Getrieben von Greta & Co. setzt die Politik auf die Elektroautos. Eine Lösung wie der Strombedarf gedeckt nachhaltig werden soll, wenn nur noch BEV's unterwegs sind, konnte bislang keiner präsentieren.
Gas- und Kohlekraftwerke wollen wir nicht, Atomkraft schon gar nicht. Ausbau der Wasserkraft ist ein No Go. Windkraft und Sonnenenergie ist die neue Zauberformel, aber das wird den Bedarf aber bei weitem nicht decken.

Ifrogmi
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die wahrscheinlichkeit, dass ...

... wir älteren und alten durch die atomkraft schaden nehmen werden ist weitaus geringer als die der jungen. die übernächste generation wird dann halt "Thursdays for Future" veranstalten und Greta und Co als weltzerstörer brandmarken.

paulrandig
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Ist "Ankündigen"...

...der Plural von "Ankünd"? Wenn nicht - bitte ausbessern (und dann diesen Kommentar löschen)!

pescador
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Atomenergie

Diesbezüglich sollte sich gerade die Jugend sichtbar gegen die Atomlobby erheben und Widerstand zeigen. Die Jugend ist es, die sich den ungelösten Problemen der Atomenergie stellen wird müssen. Z.B. Lagerung der Atomabfälle, künftige Supergaus mit allen langfristigen Folgen, hohe Kosten für die Stilllegung und den Abbau von Atomkraftwerken usw.

Den derzeitigen Atombonzen interessieren diese Probleme nicht. Sie scheffeln Geld so lange es noch geht und überlassen die Probleme der nächsten Generation. Das sollte sich die heutige Jugend nicht gefallen lassen. Es geht um ihre Zukunft, es geht um die Zukunft dieses Planeten auf dem sie und ihre Nachfahren leben werden.