Wer will, wird einen Umfaller sehen: Dass die Grünen im Nationalrat trotz scharfer Worte die Koalitionsdisziplin hielten, nicht mit der Opposition gegen Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) oder für die Rückholung einiger Abgeschobener stimmten, kann man als Kniefall des 14-Prozent-Juniors vor ihrem 37-Prozent-Partner lesen.
Abschiebungs-Clinch
Türkis-grün und das Ende des „Friede, Freude, Eierkuchen“-Regierens
Österreich hat verlernt, dass Konflikte zwischen Partnern nicht immer destruktiv sein müssen. Vielleicht hat der offene Koalitionsstreit um Abschiebungen ja etwas Gutes.