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KommentarDer "Babyelefant", beinahe noch der Sympathieträger im Schreckensjahr

Psychologisch betrachtet wäre es auch heilsam, sich nicht mehr ewig mit Worten wie Isolation, Quarantäne, Übersterblichkeit, Inkubation oder Neuinfektionen herumquälen zu müssen.

© (c) APA/HELMUT FOHRINGER
 

Ein Jahr wie kein anderes - voll pandemischer Bedrohung, Sorge um seine Lieben und sich selbst, Trauer und Leid, verschiedensten, mehr oder wenigen bedeutsamen Einschränkungen im Alltagsleben, wirtschaftlichem Niedergang und daraus resultierend: Ärger über das, was die "dort oben" verordnen (müssen). Niederschlag fanden elf Monate Corona längst auch im Vokabular. Die Schutzmaske etwa war früher etwas für medizinisches Personal oder chronisch Kranke - heute ist sie allgenwärtig, sowohl im Alltagsbild als auch im Sprachgebrauch.

Kommentare (2)
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ed
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Wie K.-P. Liessmann schon...

....erkannt hat ist "Babyelefant" eine semantische Missgeburt.

Es gibt höchstens ein "Elefantenbaby".

Sei es drum, das Wort des Jahres 2021 wird dann "Nebenwirkung".

retepgolf
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Babyelefant

als Wort des Jahres!?!?

Jetzt bin ich auch burnout-gefährdet....