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AußensichtDas Füllhorn an Milliarden verschlingenden Coronahilfen wird Missgunst schüren

Erwin Zankel meint, dass eine Neiddebatte drohe, sollten die großzügigen staatlichen Entschädigungen auch nach dem 6. Dezember so üppig weitersprudeln.

© APA/Roland Schlager
 

Mit dem zweiten Lockdown hat die Regierung, die von der Wucht der wiederkehrenden Corona-Welle völlig unvorbereitet überrollt wurde, die Schleusen geöffnet. Zum Ausbruch der Pandemie im Frühjahr wurden zwar viele Milliarden an Hilfen in Aussicht gestellt, doch tröpfelte der Geldsegen nur spät und spärlich. Jetzt aber wird ein wahres Füllhorn ausgeschüttet.

Kommentare (1)
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Bond
1
5
Lesenswert?

Missgunst?

Nein es ist keine Neiddebatte, Herr Zankel. Da geht's nicht um Missgunst, sondern um die vernünftige Verteilung von Steuergeld. Man muss nicht Geld aus dem Fenster schmeissen. Man kann in dr Gastronomie auch (wie es Deutschland tut), den Fixkostenzuschuss, die Kurzarbeitssubvention und die Einnahmen aus dem Straßenverkehr gegenverrechnen. Und diese Hilfen dann vom 80prozentigen Umsatzersatz abziehen. Und man kann auch verhindern, dass Unternehmen, die ihre eigenen Immobilien und Geschäftslokale und Betriebsstätten an sich selbst vermieten, dafür nicht zusätzlich Entschädigungen vom Staat abräumen.
Das alles kann man machen.
Oder man kann von einer Neiddebatte sprechen und von Missgunst.