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Megaprojekt MassentestsEin bisschen weniger Ankündigung, ein bisschen mehr Regierungshandwerk

Die Republik torkelt in das Megaprojekt Massentests: Wenn die Bundesländer erst aus den Medien erfahren, was sie in ein paar Tagen mit abwickeln sollen, ist Feuer am Dach.

Eine Massenteststraße in Spanien
Eine Massenteststraße in Spanien © AFP
 

Koalitionspartner, die einander gegenseitig ausrichten, ob die Schulen nun geschlossen oder „wirklich offen“ sind. Ein Bundeskanzler, der Massentests kommuniziert, obwohl das Gesundheitsministerium seine Kommunikationslinie noch nicht beinander hat. Der kleine Koalitionspartner, der angesichts sinkenden Umfragewerte übers Wochenende schnell mit der Ankündigung einer bei seinem Zielpublikum wichtigen Reform („Stinker werden teurer“) an die Öffentlichkeit geht. Und jetzt auch noch Landespolitiker – bei Weitem nicht nur aus der Opposition –, die der Regierung öffentlich misslungene Kommunikationspolitik attestieren.

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Occam
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https://www.finanz.at/gehalt/bundeskanzler/

Man kann für sein Geld solide Arbeit erwarten.
Das tu ich bei jedem, der Arbeitet. Auch vom Bundeskanzler.
Speziell für diesen Lohn.
Der Bundeskanzler ist der Chef der Regierung und erhält dafür vom Staat einen gesetzlich geregelten Lohn. Anders als bei normalen Arbeitnehmern erhält dieser jedoch anstatt 14 Monatsgehälter 16. Der monatliche Bezug des österreichischen Bundeskanzlers beträgt 21.889 Euro brutto. Dies entspricht einem Nettobezug von 11.544,64 Euro. Das Urlaubs- und Weihnachtsgeld wird quartalsweise, also alle vier Monate, ausbezahlt und beträgt 19.010,02 Euro (Urlaubsgeld) und 16.990,36 Euro (Weihnachtsgeld). So ergibt sich ein jährlicher Bezug von 306.446 Euro brutto oder 174.536 Euro netto.

Sozialrat
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nur Meckern?

Dann wird es ganz einfach Zeit, dass die Zeitungen- zumindest vorübergehend - aufhören ihr kleinkariertes politisches Mütchen an der Regierung zu kühlen. Noch keine Regierung stand in der Nachkriegszeit vor derart gewaltigen Herausforderungen. Eine Regierung mit einem unerfahrenen Partner, der auch noch nicht den Ernst der Situation erkannt hat und weitgehend dilettiert und queruliert. Eine Regierung, die mit Gesundheitsreferenten in den Bundesländern konfrontiert ist, die ihre einfachsten Aufgaben nicht annähernd erledigen können. Ja, es ist einfach aus den Redaktionsstuben herauszumeckern, besonders einfach, wenn‘s noch aus der Provinz kommt. Daher gilt auch für die Medien, Verantwortung wahrnehmen und die Bundesregierung bei ihrer schwierigen Aufgabe zu unterstützen und die Bevölkerung zu solidarischer Disziplin zu motivieren.

CuiBono
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Sinnlos weggeworfene Ressourcen

wäre eine erste Massentestung, solange

...sie nicht verpflichtend ist.
...es nicht zumindest zwei weitere Testungen gibt.
...die jeweilige lückenlose Kontaktverfolgung nicht gesichert ist.

Keine dieser Voraussetzungen ist gesichert durchführbar.
Man / diese BR erspare uns also ersatzlos diese REIN POLITISCH MOTIVIERTE PSEUDOAKTIVITÄT, die die ohnehin tlw schon überforderten Ressourcen nur an die Grenze des Zusammenbruchs bringen und dann auch noch sinnlos jede Menge Steuergeld verpulvern würde. Und das OHNE jeglichen Qualitätsgewinn für die Bekämpfung des Virus.

Man / diese BR konzentriere sich auf die Stärkung der versorgenden Institutionen, der Verbesserung des aktuellen Contact tracings und der Erstellung und Sicherstellung eines MACHBAREN Impfplanes im nächsten Jahr.

ICH will endlich konkrete hilfreiche Taten sehen und kein parteipolitisch-hilfloses Gestammel über möglicherweise am Locus geborene Ideen.

heri13
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Diese Regierung versteht von ehrlichen regierungshandwerk NICHTS!

Sie besteht aus Blendern und Möchtegernen.

alsoalso
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Vertrauen verspielt

Richtige Kernaussage im Kommentar. Sacharbeit ist eben schwieriger als Publicity

mocharitsch
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Negative Berichterstattung

Die Kleine Zeitung berichtet nur negativ über die ÖVP und Bundeskanzler Kurz.
Warum - was hat ihnen der getan?

Offensichtlich sind Ihnen Kickl und Rendi-Wagner sympathischer...
Nationale + Sozialisten...

Gute Nacht

Occam
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@Mocharitsch

Fragen sie nicht, was Kurz der Kleinen Zeitung getan hat, sondern was er uns antut.
Wir dürfen sein 180 Mio. Paket für Regierungspropaganda bezahlen,
wir dürfen zusehen, wie die Gesundheitsvorsorge niedergefahren wird,
wir dürfen zusehen, wie er das Pensionssystem aushöhlt,
wir dürfen zusehen, wie die Freiheitsrechte eingeschränkt werden,
wir dürfen zusehen, wie unprofessionell mit Corona umgegangen wird
und vor allem, wir werden uns noch wundern, was wir zahlen werden..

voit60
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was soll Positives berichtet werden,

wenn es solches vom Kanzlerdarsteller eben nicht gibt?

683ef4fffea09cee7bb03eb44338aa27
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@mocharitsch, wenn es etwas Gutes zu berichten gibt, schreiben die KLZ das ja sowieso.

Was wäre das, was die KLZ schreiben sollte?
Nana, jetzt schreibens nicht so abfällig über die FPÖ.
Vor nicht langer Zeit warns ja noch die besten Freunde die Nationalen (FPÖ) und ÖVP. Wie schon im Jahre 2000 unter Schüssel. Im Grunde passen die schon zusammen. Ohne Ibiza halt und die tausend Einzelfälle der FPÖ haben den Kurz auch nicht so sehr gestört.