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El RocioPfingsten in Zeiten von Corona – statt Wallfahrten Gewaltaufmärsche

Der Morgenpost-Kommentar aus der Chefredaktion.

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Nicht einmal der Spanische Bürgerkrieg konnte die seit Jahrhunderten gepflogene Pfingstwallfahrt nach El Rocio verhindern. Jetzt aber geschah, was sich kein Andalusier je hätte vorstellen können: Ein Jahr ohne El Rocio! Viele Andalusier  zählen die Jahre von einem El Rocio zum nächsten. In dem mitten im Naturschutzgebiet der Doñana südwestlich von Sevilla gelegenen Ort versammeln sich jährlich zu Pfingsten eineinhalb Millionen Menschen, fast alle in bunter Tracht und 30.000 zu Pferd, um die Virgen del Rocio zu verehren. Ein Abbild von ihr findet man in fast jedem andalusischen Haushalt. Wer je die einwöchige Wallfahrt der Pilger mit dreitägigem Ritt durch das atemberaubende Naturschutzgebiet durch Pinienwälder und an Lagunen mit Tausenden Flamingos erlebt hat, darf von sich sagen: einmal Rociero, immer Rociero. Denn das Leben ist ein camino.

Winkler
© Winkler

Kommentare (2)

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VH7F
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Trump sang gestern sicher "ich sitz in meinem Bonker"

Angeblich mußte er im wh zumindest einen Teil der Nacht dort verbringen. Free Barron! 😉

DJ DonCarlo
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Aus tiefstem Herzen

... immer wieder beten oder singen "KOMM, HEILIGER GEIST". Denn der Unheilsgeist ist vielerorts schon da.