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Münchner SicherheitskonferenzRussen, Amerikaner, Chinesen im Konflikt - und Europa ringt mit sich selbst

Die Sicherheitskonferenz verdeutlicht die neuen Frontstellungen in der Welt. Der Ton wird rauer. Doch man will auch reden. Das zeigt der enorme Andrang auf München 2020.

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© APA/AFP/CHRISTOF STACHE
 

Von dieser Münchner Sicherheitskonferenz ging ein klares Signal aus. Der Westen sinniert über sich und seine Rolle in der Welt, sieht einen Riss in den eigenen Reihen und zweifelt an der Universalität seiner Werte. Der Westen wird von vielen Ländern nicht mehr als einzige Blaupause für den Weg in das Paradies gesehen. Diese Sinnkrise sollte in der Wortschöpfung „Westlessness“ ihren Ausdruck finden und als Anstoß für die Diskussionen dienen. Doch statt neue Gemeinsamkeiten zu finden, prallen die Ansichten der Russen, Amerikaner, Chinesen aufeinander wie zu Zeiten des Kalten Krieges, während die Europäer fast krampfhaft um ihren Zusammenhalt ringen.

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