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Zur Fusion der KrankenkassenNeue Kassen, leere Kassen

++ THEMENBILD ++ OeSTERREICHISCHE GESUNDHEITSKASSE (OeGK)
© APA/HERBERT PFARRHOFER
 

Es war die eierlegende Wollmilchreform – wenn man danach geht, wie die ÖVP-FPÖ-Koalition vor nicht einmal zwei Jahren ihre Zusammenlegung der Sozialversicherungsträger angepriesen hat: keine Leistungskürzungen, keine Beitragserhöhungen – dafür eine „Patientenmilliarde“, die „im System“ eingespart und unter anderem für den Ausbau von Kassen- und Landärzten investiert werden sollte.

Kommentare (2)
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joe1406
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Man kann nicht sagen

etwas ist grundsätzlich richtig, wenn schon die Schmalspurversion mit Fantasiezahlen begründet wird. Es gibt keine Reform ohne Verlierer. Bei so einem komplexen Konstrukt steht halt nur anfangs nicht fest wer die Verlierer sind. Nachdem es türkis und FPÖ gestartet haben ist wohl anzunehmen, dass die Arbeitgeber die Gewinner sein sollen. Und das wird man schon bewerkstelligen - wenn es doch icht in diese Richtung läuft wird halt "nachgebessert" - zum Wohle der Patienten natürlich.

Elli123
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Herr Renner

ihr Artikel ist auch kein Beleg für die "Gutheit" der Reform. Wo ist das Einsparungspotential konkret, wenn z.B. die Gebietskrankenkassen der Länder zusammengelegt werden, aber letzendlich doch wieder mehr oder weniger selbständige Einheiten sind? Wann werden endlich alle Bundesländer abgeschafft, ein enormes Einsparungspotential, oder? Und das Schüren von Neid zwischen einzelnen Berufsgruppen bringt uns auch nicht weiter.