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MorgenpostBesten Dank, Frau Glawischnig!

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Etappensieg gegen  Hasspostings im Internet
Etappensieg gegen Hasspostings im Internet © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Guten Morgen!

Vulgär-These: Jeder hat eine metaphorische Sau in sich, die nur darauf wartet, rausgelassen zu werden. Okay: fast jeder. Eher lässt man sie raus, wenn man sich nicht zu erkennen geben muss, im Schutz der Anonymität. Die Anonymität ist der Beihilfstäter der niederen Instinkte. Deshalb fühlen sich die im Internet so saumäßig wohl. Es ist der Ort, an dem die Feigen mutig werden. Der schöne Satz ist leider nicht vom Morgenpostler, sondern von einem seiner Kollegen, Ernst Sittinger. Er ist seinem heutigen Leitartikel zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs entlehnt. Lesen.

Kommentare (1)

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caesarsalad
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Lesenswert?

Anonymer VS-Direktor

Sehr geehrter Herr Patterer,

Sie prangern die Anonymität im Netz an (machen nicht alle Medien, siehe Standard), sagen aber im selben Atemzug, dass Sie schon Volksschuldirektoren sperren mussten. Die waren wohl nicht anonym, sonst wüssten Sie nicht über deren Beruf Bescheid. Somit wären wir auch schon beim Punkt den ich ansprechen möchte: Hasspostern ist es egal, ob sie anonym sind oder nicht. Lesen Sie mal in beliebigen sozialen Netzwerken Posts unter polarisierenden Themen. Da wird mit Klarnamen übelst geschimpft.

Und: bei strafrechtlich relevanten Postings ist der Nutzer (bewusst nicht gegendert, denn laut Ihren Informationen sind das meist Männer) über die IP-Adresse identifiziert. Ganz ohne der digitalen Ausweispflicht mit der die ÖVP die Anonymität im (österreichischen) Internet beenden will.

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