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Ratten-SagerNur durch eine Neugründung kann die FPÖ jene Geister loswerden, die es zu überwinden gilt

Haarsträubende Ausrutscher haben in der FPÖ System. Nur durch eine Neugründung kann die FPÖ jene Geister loswerden, die es zu überwinden gilt.

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© APA/SPÖ OBERÖSTERREICH
 

Jetzt ist es wieder einmal passiert: dass ein freiheitlicher Funktionär widerliche Gedanken zu Papier bringt, eine Welle der Empörung auslöst, der Kanzler sich nach ein paar Schweigerunden dann doch zu Wort meldet, die FPÖ-Spitze plötzlich die Notbremse zieht und im gegenständlichen Fall den Herrn vor die Tür setzt. Und sich dann der Kanzler erleichtert zeigt, dass der Koalitionspartner so schnell gehandelt hat und die FPÖ all jene, die mit Schaum vor dem Mund den Fall aufwerfen, empört mit dem Hinweis in die Schranken weist, dass man eh die nötigen Konsequenzen gezogen habe.

Kommentare (2)

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sapereaude
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4
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Diese Partei...

... ist eindeutig beratungsresistent und nicht resozialisierbar. Einer Neugründung ist das Schicksal des BZÖ sicher. Wie damals werden, wenn es keinen kompletten Mitgliederaustausch gibt, die "Rechtsextremen" dafür sorgen, dass die Anhäufung von"Einzelfällen" ein Dauerprogramm bleibt.

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vitruvius
3
5
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"...Häutung zur umfassenden Salonfähigkeit"

Nein, die ist wirklich nicht passiert, auch wenn Strache und Hofer einigermaßen bemüht sind hier was weiterzubringen. Aber das "Gute" daran ist, dass der durch die Regierungsbeteiligung aufgetretene Übermut einiger bisher Verborgener die ganze Bandbreite der Gesinnungen an die Oberfläche gespült wird. Dieses Sichtbarwerden ist gut und wichtig, und wird (hoffentlich) zur Zerreißprobe der FPÖ werden. Wohin es sie dabei zerreißt, bleibt derzeit offen.

Die SPÖ hat seit dem Wahlverlust ja durchaus ähnliche Zerreißproben innerparteilich zu bestehen. Mit Ludwig und Doskozil haben sich in letzter Zeit zwei Realos behauptet. Zweifellos die bessere Entscheidung für die Zukunft der SPÖ.

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