Für Brisanz und Diskussionsstoff war in den letzten Jahren konsequent gesorgt, wenn sich zig Staatspräsidenten und über 2500 Gäste beim Weltwirtschaftsforum (WEF) im Schweizer Davos versammelten: Pandemie, Kriege, Energiekrise, Zollkonflikte oder völkerrechtliche Muskelspiele sind zur gewohnten Kulisse geworden. Wenn demnächst, vom 19. bis 23. Jänner, wieder das World Economic Forum stattfindet, wird sich auch am Rande davon Gewohntes abspielen. So wird die Parole „Tax the Rich“ zu hören sein – von Hunderten Menschen, die eine Protestwanderung nach Davos veranstalten, aber auch von Hunderten Millionären und Milliardären, die das WEF nutzen, um Steuern für Superreiche zu fordern.