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Harry und Meghan100 Tage "Megxit": Arbeit in der Suppenküche statt Glamour

Am kommenden Donnerstag (9. Juli) ist der "Megxit", die Loslösung von Prinz Harry und Herzogin Meghan vom britischen Königshaus, 100 Tage her. Noch immer gibt es aber kaum öffentliche Auftritte des Paares in ihrer neuen Wahlheimat Los Angeles.

Prince Harry, Meghan
Meghan und Harry © AP
 

Gummihandschuhe statt edler Garderobe, Suppenküchen anstelle von Empfängen: Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38) gehen ihr Leben in Kalifornien gänzlich unglamourös an. Am kommenden Donnerstag (9. Juli) ist der "Megxit", ihre Loslösung vom britischen Königshaus, schon 100 Tage her. Noch immer gibt es aber kaum öffentliche Auftritte des Paares in ihrer neuen Wahlheimat Los Angeles.

Und wenn, dann zeigten sich die Royals mit hochgekrempelten Hemdsärmeln bei Wohltätigkeitsorganisationen. In der Backstube von "Homeboy Industries", wo frühere Gangmitglieder und Ex-Häftlinge arbeiten, packte das Paar Ende Juni "völlig engagiert und sehr ungezwungen" mit an, berichtete Projektgründer Greg Boyle der US-Zeitschrift "People". Mit Mundschutz, Gummihandschuhen und Haarnetzen, mitten in der Corona-Pandemie, waren die beiden kaum zu erkennen. Schon wenige Wochen nach der Aufgabe ihrer royalen Pflichten Ende März und nach einer kurzen Zwischenstation auf Vancouver Island in Kanada teilten sie bereits in der Metropole Los Angeles Mahlzeiten an Kranke und Bedürftige aus.

Britische Royals: Harry und Meghan sagen als Royals Goodbye

Queen Elizabeth II. wirkt gut gelaunt am Commonwealth Day

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Immerhin hat sie wieder die ganze Familie an ihrer Seite.

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Harry, William, Meghan, Kate und Charles auf dem Weg zu ihren Plätzen in der Kirche.

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Für Prinz Harry und Herzogin Meghan ist es wohl ein besonderer Auftritt: der letzte, bevor sie die "Firma" offiziell verlassen

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Sie sind trotzdem - oder deshalb? - bester Stimmung

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Auch Royals traschten in der Kirche

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Auch Premierminister Boris Johnson und seine Verlobte Carrie Symonds waren beim Gottesdienst anwesend

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Solche Einblicke in ihr Leben sind rar, erst Recht wenn es um den kleinen Archie geht. Zum ersten Geburtstag ihres Sohnes veröffentlichten sie Anfang Mai ein Video, in dem Meghan ihrem Sohn aus dem Kinderbuch "Duck! Rabbit!" vorliest, die kleine Familie wirkte völlig entspannt. Königin Elizabeth II. (94) hat ihren kleinen Urenkel seit Monaten nicht mehr gesehen. Sie harrt gemeinsam mit Ehemann Prinz Philip (99) in der Corona-Krise auf Schloss Windsor bei London aus. Kontakt zu Harry und anderen Royals hält sie per Telefon und Videocall.

Der 31. März war der letzte Tag als Vollzeit-Royals für Harry und Meghan. Sie einigten sich mit dem Königshaus auf einen klaren Bruch und wollten finanziell unabhängig sein. Im kommenden Jahr will die Königin alle mit dem Paar getroffenen Vereinbarungen auf den Prüfstand stellen. Dazu zählen auch der Verzicht auf die lukrative Marke "Sussex Royal" sowie auf die Anrede "Königliche Hoheit".

Freizeit-Royals: Mission Kampflächeln: Harry und Meghan absolvieren letzte Auftritte

Dieser Weg wird kein leichter sein: Der britische Prinz Harry (35) und seine Frau, Herzogin Meghan (38), sind erstmals seit Bekanntwerden ihres Bruchs mit dem Königshaus gemeinsam in London aufgetreten.

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Die beiden trafen am Donnerstagabend bei strömendem Regen und im Blitzlichtgewitter zu einer Veranstaltung für kriegsversehrte Veteranen in der Londoner City ein.

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Meghan trug ein leuchtend blaues Kleid von Designerin und Ex-Spice-Girl Victoria Beckham. Der Auftritt war einer der letzten der beiden im Auftrag des Königshauses.

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Ende des Monats will das Paar seine royalen Verpflichtungen niederlegen.

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Harry und Meghan hatten im Jänner angekündigt, sich von ihren royalen Aufgaben nur teilweise zurückzuziehen und "finanziell unabhängig" zu werden.

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Später einigten sie sich mit dem Königshaus jedoch auf einen klaren Bruch. Demnach verzichtet das Paar von April an auf die Anrede "Königliche Hoheit" und nimmt keinerlei offizielle Aufgaben mehr für die Royals wahr.

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Auch die Marke "Sussex Royal", die Harry und Meghan seit ihrer Hochzeit verwendet haben, soll verschwinden.

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Erwartet wird, dass sich die beiden mit ihrem im vergangenen Mai geborenen Sohn Archie Harrison überwiegend in Kanada aufhalten wollen.

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Die Regierung in Ottawa hat aber klargemacht, dass sie nicht für deren Sicherheit aufkommen wird.

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Also einige Schwierigkeiten für das junge Paar, das sich ...

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... während des Termins um strahlende Gesichter bemühte.

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Vor allem Meghan war um eine gute Miene bemüht, wird sie doch gerne als Auslöser für den Ausstieg des Paares aus dem royalen Geschehen angesehen.

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Wovon leben die beiden nun? Meghan erklärte in einem Prozess gegen die britische Zeitung "Mail on Sunday", in der es um die Veröffentlichung eines Briefes an ihren Vater ging, wieder unternehmerisch tätig zu sein. Was sie genau macht, ist öffentlich allerdings nicht bekannt. Finanziell haben die beiden ein gutes Polster - allerdings haben sie auch einen aufwendigen Lebensstil.

Im April hatte das Paar Pläne für die Gründung seiner gemeinnützigen Organisation "Archewell" für soziale Projekte verkündet. Wie steht es darum? Zu diesem Zeitpunkt noch nichts Neues, so lautet die knappe Antwort ihrer Sprecher auf Anfrage. Harry und Meghan erklärten der britischen Zeitung "The Telegraph" zumindest die Herkunft des Namens: "Archewell ist ein Name, der das antike Wort für Kraft und Handeln kombiniert mit einem anderen, das die tiefen Ressourcen anklingen lässt, die jeder von uns braucht."

Seinen Rückzug von den Royals hat Harry symbolisch noch einen kleinen Schritt weiter getrieben. Von der Webseite seiner Initiative "Travalyst" für nachhaltigen Tourismus sei der Ehrentitel "His Royal Highness" entfernt worden, berichtete "People.com". Übrig bleibt - wie mit der Queen vereinbart - nur der Herzog von Sussex.

Die ersten Bilder: Harry und Meghan zeigen 'Baby Sussex'

Ja, man kann eindeutig sagen: sie sind verliebt! Meghan und Harry haben am Mittwoch ihren Sohn der Öffentlichkeit gezeigt.

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Im Vergleich zu Herzogin Kate, hat sich Meghan nicht gleich nach der Geburt der Öffentlichkeit gezeigt. Lange vor der Geburt ...

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... hat das Paar angekündigt, zunächst privat feiern zu wollen.

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"Er ist wirklich ruhig", sagte Meghan zwei Tage nach der Geburt stolz über ihren Sohn.

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"Es ist magisch, es ist total toll. Ich habe die zwei besten Kerle auf der Welt, ich bin wirklich glücklich", sagte Meghan im Schloss Windsor.

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Meghan schwärmte vom "süßesten Temperament" ihres Sohnes. Er wisse nicht, von wem das Kind das habe, scherzte Harry.

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 Die Elternschaft sei ein "Traum", sagten die beiden.

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Das Paar bedankte sich für die Glückwünsche aus aller Welt.

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Die Briten und die Wettleidenschaft. Am Ende bekam der Bub den Namen Archie - eine Überraschung.

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Und dann durften die Fotografen noch einmal ihre Teleobjektive auspacken ...

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... und ordentlich viel Bilder schießen. Dann gab es noch ein Winke-Winke ...

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... und die Jungfamilie schritt davon.

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Je weniger der Prinz und die Herzogin preisgeben, umso mehr müht sich die Boulevardpresse in den USA und Großbritannien ab. Werden sie weiter in Beverly Hills in der Luxusvilla von Hollywood-Mogul Tyler Perry wohnen oder suchen sie ein eigenes Haus im Küstenort Malibu, rätselte das Portal "Pagesix.com". Anderen Berichten zufolge könnte Meghans Mutter Doria Ragland, eine in Los Angeles lebende ehemalige Yogalehrerin und Sozialarbeiterin, bei der kleinen Familie einziehen.

Die Briten scheinen enttäuscht vom einstigen Traumpaar zu sein. Harry ist in seiner Heimat nicht mehr so beliebt wie früher. Ein Großteil der Briten findet, er sollte nicht mehr finanziell von seinem Vater, Thronfolger Prinz Charles, unterstützt werden. Und über die frühere US-Schauspielerin Meghan ziehen Boulevardmedien teils kräftig her. Meghan habe sich am Hofe zu viel herausgenommen, komme mit der Queen nicht klar und habe auf der Hochzeit von Prinzessin Eugenie der Braut die Schau gestohlen, weil sie dort ihre eigene Schwangerschaft verkündet habe. "Das war ein großer gesellschaftlicher Fauxpas", heißt es in dem neuen Buch "Royals at War" (Royals im Krieg).

Die Adels-Expertin Penny Junor hatte schon früh vorausgesagt, dass Harry und Meghan "ziemlich irrelevant" werden könnten. "Es ist sehr traurig", sagte die britische Autorin.

Tatsächlich bereitet ein anderes Mitglied der Königsfamilie vermutlich aber noch mehr Kummer: Harrys Onkel Prinz Andrew. Er soll in den Missbrauchsskandal um den inzwischen gestorbenen US-Geschäftsmann Jeffrey Epstein verwickelt sein. Der Druck auf den 60-Jährigen nimmt zu und seine royalen Pflichten lässt er ruhen. In der Öffentlichkeit wird Andrew kaum noch gesehen.

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