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Polizisten verletztProzess gegen Ernst August von Hannover in Wels

Dem Welfenprinzen wird vorgeworfen, nach Alkohol- und Medikamentenkonsum Polizisten und Angestellte bedroht und verletzt zu haben.

Ernst August von Hannover
Ernst August von Hannover © (c) AP (Fabian Bimmer)
 

Ernst August von Hannover steht am Dienstag in Wels vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, sich mit Alkohol und Medikamenten fahrlässig in den Zustand der Zurechnungsunfähigkeit versetzt und in dieser Verfassung im Almtal u.a. einen Polizisten verletzt, eine andere Beamtin sowie Angestellte bedroht zu haben. Wäre er klar gewesen, würde man ihm Widerstand gegen die Staatsgewalt, schwere Körperverletzung, gefährliche Drohung, Sachbeschädigung und Nötigung zur Last legen.

Bis zu drei Jahre Haft bei Verurteilung

Vorerst hatten die Vorfälle vom vergangenen Sommer für den 67-jährigen Welfenprinzen, der häufig in Grünau (Bezirk Gmunden) weilt, die Konsequenz, dass er mit einem vorläufigen Waffenverbot belegt wurde. Vor dem Strafgericht drohen ihm im Fall einer Verurteilung bis zu drei Jahre Haft. Ob es am ersten Tag bereits ein Urteil geben wird, ist ungewiss. Mehr als zehn Zeugen sind geladen und ein psychiatrischer Sachverständiger soll gehört werden. Verteidiger Malte Berlin wollte sich im Vorfeld nicht äußern, wie sich sein Mandant verantworten wird. Sollte Ernst August nicht erscheinen, wird vertagt. Eine Verhandlung in Abwesenheit ist nicht vorgesehen.

Kommentare (1)
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redniwo
2
2
Lesenswert?

dem passiert wieder gar nichts

herr august aus Monaco ( prinz und von wurden in ö abgeschafft) ist in der jägerschaft bestens vernetzt. jägerschaft heisst in ö höchste politische und wirtschaftliche kreise.....