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Sänger denkt um"MeToo-Alarm": Max Raabe verzichtet auf einige Lieder

Aus politisch-gesellschaftlichen Gründen hat Sänger Max Raabe sein Repertoire verändert. Textzeilen wie "Ja und Nein, das kann dasselbe sein" könne man heute einfach nicht mehr aufführen.

Sänger Max Raabe
Sänger Max Raabe © (c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)
 

Der deutsche Sänger Max Raabe (57) singt einige seiner Lieder aus politisch-gesellschaftlichen Gründen nicht mehr. Stücke, die er früher mit großer Lässigkeit vorgetragen habe, gingen heute so nicht mehr, sagte Raabe bei der dpa-Chefredaktionskonferenz. "Da ist MeToo-Alarm in einigen Stücken." Textzeilen wie "Ja und Nein, das kann dasselbe sein" könne man heute einfach nicht mehr aufführen.

Raabe wurde mit einem Repertoire aus Schlagern der 1920er- und 30er-Jahre und eigenen Titeln im Stil dieser Zeit bekannt. Während seines Gesangsstudiums in Berlin hat er 1986 mit Freunden von der Musikhochschule das Palast Orchester gegründet, das sich in den Folgejahren von einem Geheimtipp zum international anerkannten Show-Event entwickelte.

Seinen Durchbruch hatte der staatlich geprüfte Opernbariton 1992 mit dem Lied "Kein Schwein ruft mich an, keine Sau interessiert sich für mich". Sein jüngstes Album hat er in "Clärchens Ballhaus" in Berlin als "MTV Unplugged"-Konzert aufgezeichnet.

 

Kommentare (1)

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KleinerGrisu
2
1
Lesenswert?

Gesellschafts-politische Gründe

Er singt manche Lieder aus gesellschafts-politischen Gründen nicht mehr ...

heißt das jetzt, dass er sich des männlich-chauvinistischen Inhaltes seiner Lieder bewusst war und diese trotzdem gesungen hat?

heißt das jetzt, dass er nur aus diesen zitierten Gründen darauf verzichtet selbst dies gar nicht so sieht oder trotzdem so sieht?

Schaut eher aus, wie ein opportunistischer Marketinggag!

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