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BanksyJuni: Robin Hood mit der Spraydose

Ein Schiff für die Flüchtlingshilfe und Unterstützung für die Coronahelfer: Street-Art-Phantom Banksy war hochengagiert.

Hilfe für die Helfer: das Schiff „M.V. Louise Michel“ von Banksy für Sea-Watch
Hilfe für die Helfer: das Schiff „M.V. Louise Michel“ von Banksy für Sea-Watch ©  AFP (THOMAS LOHNES)
 

Seine Werke sind oft bissige Kommentare zur Weltlage, gut sichtbar auf Hauswände gesprayt. Doch in diesem Jahr hat Street-Art-Phantom Banksy, noch mehr als sonst, aktiv Helfer in kritischen Situationen unterstützt. Im Juni hat er der Hilfsorganisation Sea-Watch gleich ein ganzes Schiff gesponsert, das er auch künstlerisch gestaltet hat: Das Rettungsschiff „M.V. Louise Michel“, das unter deutscher Flagge fährt, hat seitdem das Leben Hunderter Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet. Der deutschen Sea-Watch-Kapitänin Pia Klemp hat er zuvor ein Mail geschrieben, das sie zunächst für einen Scherz hielt: „Du klingst, als ob du ein harter Typ wärst. Ich bin ein Künstler aus dem Vereinigten Königreich und habe einige Arbeiten über die Flüchtlingskrise gemacht, offensichtlich kann ich das Geld nicht behalten. Könnten Sie es benutzen, um ein neues Schiff oder etwas anderes zu kaufen? Lassen Sie es mich bitte wissen. Gut gemacht. Banksy.“ Um den Helden der Coronakrise Tribut zu zollen, hat er in einer Klinik im südenglischen Southampton ein Gemälde mit Dankesworten hinterlassen: „Danke für alles, was Sie tun. Ich hoffe, dies erhellt den Ort ein wenig.“ Auf dem Bild lässt ein Bub eine Krankenschwesterpuppe mit Superheldenumhang durch die Luft schweben.

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