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Staus erwartetZweite Reisewelle rollt auf Österreich zu

Ferienbeginn in West- und Südösterreich und eine zweite Welle aus Nordrhein-Westfalen: Vor allem an den Grenzen wird es sich wieder stauen, warnt der ÖAMTC.

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© APA/DANIEL RAUNIG
 

An diesem Wochenende erwartet der ÖAMTC die zweite Reisewelle dieses Sommers auf den Verbindungen Richtung Adria. In West- und Südösterreich sowie in Teilen der Niederlande beginnen die Ferien. Aus Ostösterreich und dem bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland, Nordrhein-Westfalen, wird die zweite Reisewelle einsetzen, hier haben die Ferien jeweils am vergangenen Wochenende begonnen.

Stau-Hotspot Grenzen

Vor allem an einigen Grenzübergängen ist aufgrund der Kontrollen wieder mit langen Staus und Wartezeiten zu rechnen, so der ÖAMTC. Am vergangenen Samstag gab es am Übergang Suben (A8) bei der Einreise von Bayern nach Oberösterreich Wartezeiten um etwa zwei Stunden. Auch diesmal rechnet der Club hier mit langen Verzögerungen. Richtung Slowenien wird es vor dem Karawankentunnel (A11) in Kärnten wieder zu Staus kommen.

Weitere stauanfällige Grenzübergänge sind Kufstein/Kiefersfelden (A12) in Tirol, Walserberg (A1) in Salzburg, Spielfeld (A9) in der Steiermark und Nickelsdorf (A4) im Burgenland. Urlauber, die weiter Richtung Kroatien fahren, müssen an den Grenzübergängen zwischen Slowenien und Kroatien mit langen Aufenthalten rechnen, so auf der Verbindung Marburg - Zagreb vor dem slowenisch/kroatischen Grenzübergang Gruskovje/Macelj.

Kolonnenverkehr auf Transitrouten

Innerhalb Österreichs erwartet der ÖAMTC im Reiseverkehr auf etlichen Transitrouten Kolonnenverkehr und abschnittsweise Verzögerungen. So etwa auf der Fernpass-Strecke (B179) und der Brenner-Autobahn (A13), auf der Tauern-Autobahn (A10) speziell in den Bereichen Knoten Salzburg - Hallein, Kuchl - Golling, Tauerntunnel - St. Michael, der Pyhrn-Autobahn (A9) vor der Mautstelle Bosruck, der Südautobahn (A2) im Packabschnitt und auf der Ost-Autobahn (A4) zwischen Fischamend und Bruck an der Leitha.

Abfahrtsperren und Durchfahrtssperren

„Der Verkehrsfluss vor der Brückenbaustelle bei Glanegg und dem Gegenverkehrsbereich zwischen Kuchl und Golling wird das Erste sein, das ich mir ansehen werde“, verortet ÖAMTC-Stauberater Herbert Thaler die prospektiven Staupunkte auf der Tauern-Autobahn (A10) vor seiner ersten Ausfahrt im heurigen Jahr.

In Salzburg rechnet man mit starkem Reiseverkehr. Deshalb wurden auch wieder Maßnahmen gegen den Stauausweichverkehr getroffen. Wichtig dabei: Abfahrts- und Durchfahrtsverbote gelten nur für den Transitverkehr. Innerösterreichischer Ziel- und Quellverkehr ist von den Verordnungen nicht betroffen. Für den Transitverkehr werden die Abfahrten an zehn Anschlussstellen der Tauern-Autobahn, sowie neuralgische Verbindungen der Gemeinden Anif, Elsbethen, Grödig, Großgmain und Wals-Siezenheim gesperrt. „Ich bin gespannt, wie sich die Verkehrslage entwickelt und freue mich auf den Saisonstart,“ so Thaler abschließend.

Über Reisebestimmungen informieren

Da sich die Situation rasch ändern kann, sollten sich Reisende laufend über die aktuell gültigen Einreisebestimmungen ihres Urlaubslandes informieren, rät der ÖAMTC.

Kommentare (2)
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clubderbunten
2
1
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Europäische Ignoranz

Kontrollen direkt an den alten Grenzstationen sind nach europäischen Recht nicht zulässig. Stichproben sind im Grenzgebiet erlaubt. So im Normalfall. Nun zu Coronazeiten mag es etwas anders sein - und der alte Irrglaube wird beflammt - Grenzen könnten etwas ausrichten. Nationalstaaten glauben damit irgendetwas auszurichten. Grenzkontrollen sind einfach nur zutiefst lächerlich - egal welches Land dies durchführt. Staus nur in Österreich - überall in Europa gibt es Ferienstaues - leben die Österreicher nun auf einem eigenen Planeten....

argus13
12
10
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Wenn

man in Kärnten und Tirol war, weiß man, dass die Reisewelle von D schon begonnen hat. Das ist gut für den Fremdenverkehr und die Wirtschaft!
Söders sudern hat nicht gewirkt!lol