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Wandern auf dem Luchs-TrailVerloren in der wahren Wildnis

Unvergessliche Kulissen: Der neue „Luchs Trail“ verbindet den Nationalpark Kalkalpen, das Gesäuse und das Wildnisgebiet Dürrenstein.

Im Nationalpark Gesäuse werden Wanderer mit Ruhe und wunderschönen Naturkulissen belohnt © Max Mauthner/Arge Luchs Trail
 

Rauschende Flüsse, atemberaubende Felswände, mystische Wälder, sonnenbeschienene Almen – willkommen auf dem „Luchs Trail“. Zwischen den Nationalparks Kalkalpen und Gesäuse sowie dem Wildnisgebiet Dürrenstein zieht sich dieser neue Wanderweg durch die Steiermark, Oberösterreich und Niederösterreich.

Start der elf Etappen ist in Reichraming, Ende in Lunz am See. 220 Kilometer und 12.000 Höhenmeter sind insgesamt zu überwinden. Der Trail, der auch in Teilabschnitten gewandert werden kann, eignet sich für Bergliebhaber mit alpiner Erfahrung. Wer ihn geht, wird reich belohnt.

„Bei uns ist alles noch vom Menschen unberührt“, sagt Franz Sieghartsleitner vom Nationalpark Kalkalpen. „Wir lassen Natur Natur sein und schlüpfen in die Rolle des Beobachters“, ergänzt Stefan Schörghuber vom Wildnisgebiet Dürrenstein.

Luchs-Trail: Wanderweg durch drei Naturparks

Rauschende Flüsse, atemberaubende Felswände, mystische Wälder, sonnenbeschienene Almen – willkommen auf dem „Luchs Trail“.

Max Mauthner

Zwischen den Nationalparks Kalkalpen und Gesäuse sowie dem Wildnisgebiet Dürrenstein zieht sich dieser neue Wanderweg durch die Steiermark, Ober- und Niederösterreich.

Max Mauthner

Start der elf Etappen ist in Reichraming, Ende in Lunz am See. 220 Kilometer und 12.000 Höhenmeter sind insgesamt zu überwinden.

Max Mauthner

Der Trail, der auch in Teilabschnitten gewandert werden kann, eignet sich für Bergliebhaber mit alpiner Erfahrung. Wer ihn geht, wird reich belohnt.

Andreas Hollinger

Im Wildnisgebiet Dürrenstein zum Beispiel gibt es den einzigen Urwaldrest Europas mit 400 Hektar Fläche. Nur 25 ausgewählte Führungen finden dort jährlich statt. Vom „Luchs Trail“ aus ergattert man einen Blick auf dieses Naturjuwel.

Max Mauthner

Seine Entstehung verdankt der Pfad, wie der Name verrät, dem Luchs. Sechs dieser geschützten Tiere leben in drei Schutzgebieten. Sie sind scheu und lieben die Wildnis

Hans/stock.adobe.com

Den „Luchs Trail“ zu wandern, ist übrigens ohne Guide vorgesehen, man kann Führungen jedoch dazubuchen.

Andreas Hollinger

Auch die Stärkungen auf den Abschnitten kommen nicht zu kurz: ein Strudel bei der Klaushütte, eine Brettljause auf der Anlaufalm, ein Flammkuchen im „Xeis.Pavillon“, wo sich zwei junge Belgier gelungen als Gastronomen versuchen.

Max Mauthner

Am Ende jeder Etappe wartet eine neue Unterkunft. Das Gepäck ist dank Transfer schon dort.

Max Mauthner

In der Früh wird durch den letzten Schnee gestapft, der hier noch liegt, der Blick gerichtet auf menschenleere Wälder. „Durch Österreichs wilde Mitte“ – das ist mehr als nur ein Slogan.

Andreas Hollinger
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So gibt es dort den einzigen Urwaldrest Europas mit 400 Hektar Fläche. Nur 25 ausgewählte Führungen finden dort jährlich statt. Vom „Luchs Trail“ aus ergattert man einen Blick auf dieses Naturjuwel.

Seine Entstehung verdankt der Pfad, wie der Name verrät, dem Luchs. Sechs dieser geschützten Tiere leben in den Schutzgebieten. Sie sind scheu und lieben die Wildnis. „Daher sind sie zum Symbol für den Trail geworden“, so Sieghartsleitner, der auch die Probleme der streng geschützten Tiere kennt. „2012 ist ein Luchs erschossen worden, nur um in einer Trophäensammlung zu glänzen.“ Die Jäger wurden gefasst und verurteilt.

Reisetipp

Der „Luchs Trail“ führt von Reichraming (OÖ) bis Lunz am See (NÖ).
Die Tour: 220 Kilometer, 11 Etappen. Kann abschnittsweise gewandert werden. Transfer für Gepäck inklusive.
Buchbar auf: www.luchstrail.at

Diese Reise wurde unterstützt von Oberösterreich Tourismus.

Während Sieghartsleitner weiter Tiere, Gewässer und Pflanzen erklärt („eine 100 Jahre alte Buche liefert in einem Jahr Sauerstoff für 15 Menschen“), speichert das innere Auge die eindrucksvollen Berglandschaften ab. Den „Luchs Trail“ zu wandern, ist übrigens ohne Guide vorgesehen, man kann Führungen jedoch dazubuchen.

Auch die Stärkungen auf den Abschnitten kommen nicht zu kurz: ein Topfenstrudel bei der Klaushütte, eine Brettljause auf der Anlaufalm, ein Flammkuchen im „Xeis.Pavillon“, wo sich zwei junge Belgier gelungen als Gastronomen versuchen. Am Ende jeder Etappe wartet eine neue Unterkunft. Das Gepäck ist dank Transfer schon dort. In der Früh wird durch den letzten Schnee gestapft, der hier noch liegt, der Blick gerichtet auf menschenleere Wälder. „Durch Österreichs wilde Mitte“ – das ist hier wirklich mehr als nur ein Slogan.

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