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Top 10 Die schönsten Gärten entlang der Donau

Die blaue Donau als roter Faden: In ihr spiegelt sich die Geschichte von sieben Gärten, vom Naturpark in Artstetten bis zum Barockjuwel Schloss Hof.

Auf der revitalisierten Schlossinsel im Nationalpark Donau-Auen in Orth stößt man gleichsam auf den Antigarten, in dem die Natur tun darf, was sie will. Ziesel, diese wahren Tiefbauexperten, haben Orth unterirdisch fest im Griff. Und ein Natternparadies existiert hier auch. Aber keine Panik, alle sind ungiftig.

vrabelpeter1/stock.adobe.com (Peter Vrabel)

Im Totholz des Nationalparks hat sich der Hirschkäfer sieben bis acht Jahre vorbereitet, um nach der letzten Häutung als europäisches Prachtexemplar aufzutauchen. Der mächtige Stör bleibt lieber untergetaucht und lässt sich mit etwas Glück in der Unterwasserstation bewundern.

Rita Newman

Nicht weit entfernt von Orth an der Donau ergeben Wiese, Altarm und Wald in einem imposanten Holzrahmen eingefangen ein begehbares Landschaftsgemälde – der englische Landschaftspark von Schloss Eckartsau.

Alexander Haiden

Vor der Barockisierung war Schloss Eckartsau eine mittelalterliche Wasserburg. Monarchin Maria Theresia pflegte per Schiff in das kaiserliche Jagdgebiet anzureisen. Habsburgs Glück – und Habsburgs Ende. Das letzte Kapitel der Donaumonarchie wurde hier geschrieben, von Eckartsau trat Kaiser Karl I. mit seiner Familie am 23. März 1919 die Reise ins Exil an. Mehr als 640 Jahre Monarchie waren ausgelöscht.

SCHLOSS ECKARTSAU

Ein weiteres Schicksalsschloss befindet sich am anderen Ende des niederösterreichischen Donaugärten-Reigens nahe der Wachau in Artstetten. Hier lebten Thronfolger Franz Ferdinand und seine Gattin Herzogin Sophie von Hohenberg, die 1914 in Sarajewo einem Attentat zum Opfer fielen.

Hans Ringhofer

Heute ist im Schlosspark Artstetten das Wunder der Natur und die Sehnsucht nach Frieden zum Greifen nah. Besucher werden zum „Adel vernaschen“ animiert, denn g’schmackige Apfelsorten wie Kronprinz Rudolf oder Kaiser Wilhelm wachsen Krone an Krone.

COCHARD-DEROUBAIX/GAMMA

Schloss Hof, das einstige Sommertraumschloss von Prinz Eugen, setzt mit seinen Barockgärten dem Projekt von Niederösterreich Tourismus wirklich die Krone auf. Vom paradiesischen Lustschloss erstreckt sich über sieben Terrassen mit sieben Themengärten eine einzigartige Anlage – nach barockem Originalvorbild bepflanzt.

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Was auch dem Zufall zu danken ist, denn 2005 fand man in einer alten Kommode auf einem Dachboden in Tirol Bepflanzungspläne aus dem Jahr 1735. In den prächtigen Brunnenanlagen mit ihren Wasserkaskaden spiegelt sich der unermessliche Prunk der damaligen Zeit wider.

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Die weißen Barockesel mit ihren wasserblauen Augen wurden vom Aussterben bewahrt. Die Schützlinge von Zoologin Katharina sind für Klein und Groß eine Sensation.

NIEDERÖSTERREICH TOURISMUS/chwarz-koenig

Auf Sensationelles ganz anderer Art stößt man im Stift Klosterneuburg, dort, „wo sich Himmel und Erde begegnen“, wie die Augustiner-Chorherren versichern. Der Donaustrom formte im Laufe der Zeit die Vielfalt der stiftseigenen Gartenwelt, über der stets ein Hauch Geheimnis liegt.

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