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Prämienrückstand, Tuning, Alkohol & CoUnfallschäden: Wann die Kfz-Versicherung ihr Geld zurückverlangt

Warum man es mit der Prämienzahlung für die Kfz-Haftpflichtversicherung besonders genau nehmen sollte und wieviel es nach einem Unfall kosten kann, wenn Versicherungsnehmer ihre Pflichten gegenüber der Auto-Versicherung verletzen.

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© (c) thanksforbuying - stock.adobe.com (Suchada Toemkraisri)
 

Es hätte eine kleine Frühlingstour mit dem Auto werden sollen, das über den Winter unbenutzt in der Garage stand. Leider krachte unser Leser dabei in ein anderes Fahrzeug. Alles nur ein Blechschaden, aber teuer - und unser Leser bekam die Schuld zugesprochen. „Meine Kfz-Haftpflichtversicherung hat den Schaden des Gegners bezahlt, will jetzt aber ihr Geld von mir zurück, weil ich mit den Prämien im Rückstand war“, klagt der Mann und will wissen, ob das nicht reine Willkür ist.

Kommentare (7)
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Shamen
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Ziemlich tendenziös

Ich verstehe natürlich, dass eine Schlagzeile „Versicherung hat alles richtig gemacht“ kaum einen Klick provozieren würde (könnte getestet werden) - aber hat man auch schon mal einen Geschädigten in einem derartigen Vorfall befragt? Was er nämlich davon hält, dass die Versicherung seines Unfallgegners seinen Schaden übernimmt, obwohl deren Versicherungsnehmer seine Prämien nicht bezahlt hat? Ja, das ist gesetzlich geregelt und die Versicherung kommt hier „nur“ ihrer Rechtspflicht nach - genauso, wie es ein Großteil der Versicherungsnehmer auch machen, indem sie ihre Prämien bezahlen - im Übrigen genauso eine Rechtspflicht und keine, wie falsch zitiert im Artikel steht, Obliegenheit. Und an Gustavo Gans: Die sogenannte Bagatellgrenze gibt es noch, je nach Prämienhöhe kann man also davon ausgehen, dass der VN auch mehrere Monatsprämien säumig war. Hinzu kommt die Zeit vom Säumnis zu qualifizierten Mahung und dazu dann noch 14 Tage Zahlungsfrist...

GustavoGans
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Liebe Kleine Zeitung

Sie schreiben, dass sich ein Leser an die gewandt hat, welcher mit Regressforderungen seitens der Versicherungzu tun hat weil er mit seinen Versicherungsprämien in Verzug war.
Aber eigentlich beantworten sie im Artikel nicht, wann dies genau eintreten kann.
Ein Verzug der Zahlung führt nicht automatisch zu Regressforderungen im Schadensfall.

Bitte diesbezüglich neu recherchieren und den Artikel anpassen.

KleineZeitung
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Zahlungsverzug

Lieber GustavoGans!
Damit ein Regress möglich ist, muss die Versicherung nur einmal eine "qualifizierte" Einmahnung der Prämie mit Fristsetzung und konkreter Androhung der Konsequenzen ausgeschickt haben, auf die der Kunde nicht reagiert hat. Die Zeitspanne des Zahlungsverzuges ist egal.
Lieben Gruß aus der Redaktion

GustavoGans
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Liebe Kleine Zeitung

Gibt es für 10% Regel und die 60 Euro Regel nicht mehr?

KleineZeitung
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Lieber GustavoGans!

Der Text sagt überblicksmäßig alles, was uns zu diesem Thema bekannt ist. Liebe Grüße aus der Redaktion

GustavoGans
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Liebe Kleine Zeitung

Bitte mal folgenden Satz googeln:

"Der Versicherer kann sich nicht auf seine Leistungsfreiheit berufen, wenn der Versicherungsnehmer mit nicht mehr als 10% der Jahresprämie bzw. mit maximal € 60,- in Verzug ist."

KleineZeitung
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Laut Versicherungsexperten...

... ist die „qualifizierte Einmahnung“ des Versicherers (wie es im Fachjargon heißt) maßgeblich, dass eine Versicherung leistungsfrei werden kann. Aber das soll ja kein Fachbuch für Versicherungsberater werden, sondern nur ein grober Überblick zum Thema. Lieben Gruß