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OGH-Urteil Wenn ein Irrtum schuld an einem Testament ist

Nach einem Ehebruch, der keiner war: Gilt ein Testament, auch wenn es wegen eines Irrtums des Verfassers errichtet wurde? Erkenntnisse aus einem OGH-Urteil zu einer Testamentsanfechtung.

Klar und einfach formulierte Testamente beugen Rechtsstreitigkeiten vor © (c) reinhard sester - stock.adobe.com (reinhard sester)
 

Ein Ehepaar setzte sich 1989 in einem Testament wechselseitig zu Alleinerben ein. 2009 widerrief die Ehefrau alle ihre früheren letztwilligen Verfügungen und bestimmte ihre Nichte als Alleinerbin. Dazu konsultierte sie einen Notar und erklärte diesem gegenüber, ihr Mann habe ein Verhältnis mit einer Nachbarin und sie wolle mit dem neuen Testament verhindern, dass diese Frau über ihren Mann an ihr Vermögen gelange. Davon wurde allerdings nichts im Testament vermerkt.

Kommentare (3)

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calcit
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Tut mir leid, aber mit diesem Argument kann ich fast jedes Testament anfechten...

...dass sich der Erblasser damals geirrt hätte...ich kann ihn/sie ja nicht mehr fragen was er/sie wirklich gedacht hat...

Sege
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Wieder

Eine Entscheidung die nicht nachvollziehbar ist

Sege
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Motto

Hätti Wari
und wenn es doch so war wie sie es mit dem Notar besprochen hatte?