Welt-Ei-TagSind Eier wirklich ungesund?

Immer wieder hört man, dass Eier ungesund seien. Doch das Ei ist besser als sein Ruf. Wenn man es in den richtigen Mengen zu sich nimmt, stellt es eine wichtige Eiweißquelle dar.

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©  Natalia - stock.adobe.com
 

Ob weich gekocht am Frühstückstisch, als Spiegelei am Mittagstisch oder mit Mehl und Co. zum Kuchenteig vermischt. Was wäre die österreichische Küche ohne Eier? 

Doch die Eier enthalten reichlich Cholesterin. Ein erhöhter Cholesterinspiegel ist wiederum eines von mehreren Anzeichen für ein erhöhtes Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Hier relativiert die Grazer Ernährungswissenschaftlerin Sandra Holasek: "Ein durchschnittlich großes Ei deckt den täglichen Cholesterinbedarf eines Menschen ab, der bei rund 300 mg liegt." Der im Ei enthaltene Stoff Lecithin verringere jedoch die Aufnahme des Ei-Cholesterins.

Zusätzlich würden Phospholipide positiv auf die Funktionalität des "guten" HDL-Cholesterins wirken, sagt Holasek. Dies führe wiederum zu einem besseren Abtransport von Cholesterin aus der Blutbahn. Laut der Expertin habe die Forschung schon vor längerer Zeit festgestellt, dass es zwischen koronaren Herzkrankheiten und dem Konsum von Eiern keinen direkten Zusammenhang gibt.

Der Eidotter enthalte im wahrsten Sinne des Wortes "das Gelbe vom Ei". So enthält das Kraftpaket laut Holasek nicht nur viele Vitamine wie die Folsäure, Vitamin A, D, E und K, sondern auch wichtige Mineralien, wie beispielsweise Zink. "Das gekochte Ei ist noch voll von diesen Inhaltsstoffen, da beim Kochvorgang wenig verloren geht", führte Holasek aus.

Die Kombination macht's 

Die Empfehlung der Fachgesellschaften lautet aktuell: drei Eier pro Woche. Aber „das Ei ist besser als sein Ruf“, sagt Ernährungsexpertin Manuela Konrad. Vor allem für Vegetarier stellt es eine wichtige Eiweißquelle dar. In Kombination mit anderen Nahrungsmitteln wird das Ei zu einer besonders hochwertigen Quelle – so etwa, wenn man es mit Kartoffeln verspeist.

Kommentare (8)
Dr.B.Sonnenfreund
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Erwähnenswert

vielleicht noch, das die meisten wertvollen Proteine (=Eiweiße) in Wahrheit im Dotter stecken, nicht wie man falsch vermuten könnte im Weißen sprich"Eiweiß". Dieses besteht zum größten Teil nämlich ca 90% in Wahrheit aus H2O sprich Wasser....

paulrandig
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Also, ich esse...

...fast nur mehr Wachteleier. Sind noch gesünder und als Spiegeleier der absolute Hit.

schadstoffarm
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Ich ess nur mehr

Straußeneier damit ich die empfohlene Menge von 1 stk nicht überschreite.

Dr.B.Sonnenfreund
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Kein Unterschied

Wachteln sind ebenso Hühnervögel, die Eier sind nur kleiner. Auch Enten oder Gänseeier esse ich ganz gerne mal als Spiegelei, schmeckt auch sehr gut, der Dotter ist deutlich größer, aber die Zusammensetzung von Eiern ähnelt sich generell sehr, egal von welchem "komischen Vogel" sie komen...ein wenig Ironie zum Schluss.

paulrandig
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Dr.B.Sonnenfreund

Irgendwie schmecken mir die Eier der Schwimmvögel nicht, ich weiß auch nicht, warum. Aber das ist ja das Schöne: Es gibt eine solche Vielfalt, dass wir uns das aussuchen können, was uns am besten schmeckt. Und heute mache ich mir noch eine Eierspeise mit 12 Wachteleiern (entspricht zwei Hühereiern)!

Dr.B.Sonnenfreund
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Ein Gänse -Spiegelei

ist aufgrund seiner Größe durchaus ein vollwertiges Abendessen, gut dazu passen gut etwa ein Butterbrot und ein Salat mit Kernöl...Mahlzeit ! Allerdings legen die Gänse nur etwa von März bis Juni. Bekommt man am Bauernmarkt.

Dr.B.Sonnenfreund
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Cholesterin produzieren wir selbst

Das etwa 90% des Cholesterins im Körper selbst produziert werden, und man den Cholesterinspiegel durch die Ernährung kaum beeinflussen kann, wird auch zu selten erwähnt.

Dr.B.Sonnenfreund
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Stabil

Ich selbst habe beispielsweise immer schon um die 180-200mg Gesamtcholesterin, bei leichtem Übergewicht, der Wert variiert beinahe überhaupt nicht.