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Zum NachkochenLieblingsrezept: Bärlauch-Spinat von Eckart Witzigmann

Wir läuten den Frühling ein, auch wenn das Wetter noch nicht ganz mitspielt: Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann verrät eines seiner Lieblingsrezepte mit Bärlauch.

Die ersten Bärlauchspitzen drängen bereits an die Oberfläche © (c) Viktorija - stock.adobe.com
 

Als Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann vor rund 40 Jahren das erste Mal mit Bärlauch experimentierte, ahnte wohl niemand, dass der wilde Lauch einmal ein Renner der Frühlingsküche werden sollte. Genau genommen verdanken wir seine Wiederentdeckung Rex, dem Hund des Jahrhundertkochs, der ein paar Stängel zwischen Wiesengras erschnüffelt hatte.

In der Küche begann Witzigmann dann fein geschnittenen Bärlauch gegen das Basilikum im Pesto genovese zu tauschen, erfand die Bärlauchgnocchi und erweiterte laufend sein Repertoire.

20 Lieblingsrezepte versammelt Eckart Witzigmann in "Meine besten Bärlauchrezepte" ©

Zum Nachkochen

Die Bärlauch-Lieblingsrezepte von  Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann finden sich nun in einem kleinen, feinen Kochbuch wieder: „Meine besten Bärlauchrezepte“, Servus-Verlag, 12 Euro.

Rezept: Bärlauch-Cremespinat mit pochiertem Ei, Croutons und Speck

Zutaten für 4 Personen:

Für den Spinat: 50 g Butter, 1 Stange Frühlingslauch, 500 g Spinat, Salz und Muskat, 100 ml Obers, 5 Bärlauchblätter.

Für die Eier: 8 sehr frische Eier, Weißweinessig, Meersalz.

Für die Croutons: 2 Scheiben Toastbrot, 200 ml Butterschmalz.

Außerdem: dünne Scheiben vom Bauchspeck nach Belieben.

Zubereitung:

1. Frühlingslauch in feine Ringe schneiden, Spinat putzen, waschen, trocknen. Bärlauch in feine Streifen schneiden. Butter in einem heißen Topf zerlassen, den Lauch darin glasig anschwitzen, dann den trockenen Spinat zugeben, mit Salz und Muskat würzen. Sobald der Spinat zusammengefallen ist, mit Obers aufgießen, etwas einkochen. Spinat in ein hohes Gefäß geben, sehr fein pürieren, eventuell mit heißer Brühe verdünnen. Am Ende den fein geschnittenen Bärlauch unterrühren.

2. Für die pochierten Eier in einem Topf Wasser mit einem Schuss Essig aufkochen. Mit den Eiern einzeln verfahren: Ei aufschlagen, in eine Tasse geben. Mit dem Schneebesen das Wasser zu einem Strudel rühren. Ei langsam in den Strudel gleiten lassen, sodass sich das Eiweiß um das Eigelb hüllt. Das Wasser soll sich unter dem Siedepunkt befinden. Nach etwa 5 Minuten das Ei vorsichtig herausnehmen, abtropfen lassen, mit Meersalz würzen.

3. Für die Croutons das Toastbrot in kleine Würfel schneiden. In heißem Schmalz ausbacken, bis sie goldgelb sind. Speck in einer beschichteten Pfanne mit wenig Öl langsam knusprig braten.

4. Anrichten: Spinat auf einem heißen Teller mittig platzieren, zwei Eier drauflegen. Mit Croutons und Speck bestreuen.

 

Kommentare (3)

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CuiBono
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Weit her geholt

und das nicht nur ein bisserl sondern sogar ziemlich weit erscheint mir die Aussage, der Eckart Witzigmann hätte dem Bärlauch den Weg in die Küche gekürt.

Ich darf das richtig stellen.
Da waren schon viele andere weit vor dem Geschäftemacher dran. So unsere Mütter, Großmütter, Urgroßmütter,...

Wie übrigens auch bei Wild-/Feldspinat und dem Brenneselspinat, Hollerblüten im Bierteig oder als Sekt, eingelegte Eier und unzählige andere gesunde Zutaten und Rezepte, die jedes Jahr von irgendwelchen Maulaufkirchtags aufs "Neue" entdeckt werden.

Und wieder grüßt das Murmeltier, diesmal wach geküsst von Birgit Pichler - Redakteurin Beilagen, wahrlich eine journalistische Offenbarung.

Eine Bitte:
könnt' ma bitte vor sinnlosem copy&paste auch mal das Hirn einschalten und ein wenig grundlegende Recherche betreiben?
Zwecks der Qualität warats.
Danke.

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styrianprawda
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@CuiBono

So kann ich das nicht stehen lassen.

Meine Großmutter und Großtante lebten in Baden. Und wenn ich als Kind (in den 60ern) mit denen im Frühjahr im Helenental spazieren war, da hat es massiv nach Bärlauch gerochen, ja direkt "gestunken".
Und schon damals hätte man den Bärlauch mit der Sense abmähen können, so dicht wuchs er (und wächst er immer noch).

Nur wäre es damals niemandem auch nur im Traum eingefallen, den zu pflücken und in der Küche zu verwenden. Und bei uns wurde viel verkocht (so z.B. Brennesseln oder wilder Hopfen).

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styrianprawda
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5 Bärlauchblätter?

Das soll dann Bärlauchspinat sein, wenn die namensgebende Zutat bloß in homöopathischen Dosen zugegeben wird?

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