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AUS DER PRAXIS

Impfung gegen Meningokokken

Leser der Kleinen Zeitung fragen, Hausarzt Dr. Herbert Ederer antwortet. Diesmal zur Frage, wer eine Impfung gegen Meningokokken braucht.

Impfung gegen Meningokokken
Impfung gegen Meningokokken © stalnyk - Fotolia
 

Ich habe eine Frage zur Impfung gegen die Gehirnhautentzündung durch Meningokokken. Ich habe gehört, dass es eine noch wirksamere Impfung geben soll, die gegen alle Erregergruppen wirkt. Ab welchem Alter kann diese durchgeführt werden?

Stephanie W., E-Mail

DR. EDERER: Die Meningokokkensepsis, eine oft tödlich verlaufende Gehirnhautentzündung und Blutvergiftung, wird durch Meningokokken (der Gruppen A, B, C, W, Y) hervorgerufen. Seit dem Vorjahr gibt es einen Impfstoff gegen die bei uns am häufigsten vorkommende Form, die Meningokokken der Gruppe B als Verursacher hat.

Wie bei den bisher verwendeten Impfstoffen kann auch dieser ab dem 3. Lebensmonat geimpft werden. Allerdings ist für einen vollständigen Impfschutz eine Auffrischungsimpfung nach zwei Monaten und eine weitere nach dem 2. Lebensjahr notwendig. Für einen lebenslangen Schutz sollte nach dem 10. Lebensjahr noch eine Auffrischungsimpfung durchgeführt werden. Wird erstmals nach dem 2. Lebensjahr geimpft, reicht eine Wiederholung ab dem 10. Lebensjahr.

Im Impfplan ist eine Gratisimpfung in der 6. Schulstufe vorgesehen, aus Kostengründen aber nur mit dem Impfstoff gegen die Gruppen A, C, W und Y.

Ihre Fragen an Kleine Zeitung, Gadollaplatz 1, 8010 Graz oder hausarzt@kleinezeitung.at werden auf den Gesundheitsseiten beantwortet.

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