Der Zuwachs an Sars-CoV-2-Infektionen durch die BA.4/BA.5-Varianten in Österreich hält laut Covid-Prognosekonsortium in den kommenden sieben Tagen an, wird aber geringer als in den Vorwochen. Die Abschwächung erkläre sich durch Änderungen im Kontakt- und Testverhalten seit Beginn der Schulferien im Osten, was die Modellrechner in dem Mittwochs-Update als "Ferieneffekt" zusammenfassen. Am 13. Juli wird eine Sieben-Tage-Inzidenz von 1100 Fällen je 100.000 Einwohner erwartet.
Neue Covid-19-Prognose
Ferieneffekt schwächt Anstieg der Neuinfektionen etwas ab
Die Inzidenz könnte binnen einer Woche auf über 1000 steigen, das Infektionsplus dürfte sich aber durch den "Ferieneffekt" abschwächen. Aber: Ein deutlicher Anstieg ist in den Spitälern zu erwarten, ebenso eine Verdoppelung bei Intensivpatienten.
© Christian Schwier