CoronavirusBundesrettungskommandant: ''Jeder wird sich mindestens einmal anstecken''

Gerry Foitik rechnet damit, dass sich früher oder später jeder in Österreich mit Covid-19 infizieren wird. Die Impfung sei trotzdem zentral. Langzeitschäden einer Covid-Erkrankung seien noch nicht gut erfassbar.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Foitik; Corona
Rotkreuz-Bundesrettungskommandant Gerry Foitik © APA/HANS PUNZ (HANS PUNZ)
 

Alle Menschen in Österreich werden sich - mindestens - einmal mit dem Coronavirus infizieren, lautet die "Langzeitprognose" des Rotkreuz-Bundesrettungskommandanten Gerry Foitik. "Mit Impfschutz und regelmäßiger Auffrischung (wie häufig ist unklar) ist das nicht angenehm, aber besser als ungeimpft, wo man ein unkalkulierbares Risiko nimmt", warnte er auf Twitter und erneuerte den Aufruf zum Impfen.

Impfung dennoch zentral 

"Bis alle Menschen geimpft werden können (auch Kinder jeden Alters) müssen wir 'Durchseuchung' verhindern. Wir müssen dafür sorgen, dass weltweit alle Menschen geimpft werden können", so Foitik weiter. Seine Prognose darüber hinaus: "Hygienemaßnahmen (auch saisonale) werden uns begleiten wie so vieles Andere, an das wir uns gewöhnt haben (wie Brillen, WC-Papier oder meinetwegen Sonnencreme)." In Kombination mit verbesserten Therapien würden "auch (geimpfte) Risikopatientinnen und -patienten" nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 "weniger leiden müssen".

Zum Risiko von Langzeitschäden durch Covid-19 meinte der RK-Bundesrettungskommandant, diese seien, weil sie erst langfristig sichtbar werden, noch nicht gut erfassbar. Unklar sei zudem, ob sie sich bei mehrmaliger Infektion verstärken. "Auch das spricht fürs Impfen", meinte Foitik. Die Schäden, die durch die vierte Coronawelle gerade am Gesundheitswesen "und an den dort tätigen Menschen" angerichtet würden, seien jedenfalls "gewaltig" und "nachhaltig" und werden "uns also noch lange beschäftigen". Die durch die Coronakrise entstandenen "Gräben in der Gesellschaft" müsse indes jede und jeder einzelne "sofort beginnen zu füllen", meinte er und verwies auf Werte wie Solidarität, Empathie und Toleranz.

Kommentare (4)
Hawkeye2209
0
0
Lesenswert?

@Stelzer

10 Prozent trotz Lockdowns, Masken, Abstand, verstärkter Hygienemassnahmen und Impfung…
Stellen Sie sich mal vor….

berta47
8
10
Lesenswert?

noch nicht gut erfassbar

Gerry Foitik ist ein Dilettant, der nicht viel versteht, sondern vieles nur nachplappert. Er war der erste, der in Europa die Maske verlangt hat, weil die Chinesen es machen - nur ist die Luftqualität in China eklatant schlechter als bei uns, und deshalb tragen sie Masken.
Auch dieser Beitrag ist nur für sein Ego, bringt uns aber sicher nicht weiter.

Stelzer
19
25
Lesenswert?

jeder wird sich anstecken

ich môchte in Erinnerung rufen das in 1 1/2 jahren der Pandemie bis zum heutigen tag sich mit dem virus von der Ôsterreichischen bevölkerungszahl sich erst 10% infiziert hatten. macht endlich mal schluss mit dieser ewigen angst predigt. 😤😤

thereader
23
25
Lesenswert?

Er arbeitet auch mit Angst

und er spricht dabei wie Kurz