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Kollateralschäden durch die PandemieÄrzte sagen: „Wir müssen Schmerzpatienten die Angst nehmen“

Schmerzpatienten waren coronabedingt medizinisch nur notversorgt. Ein Kollateralschaden? Was Experten jetzt raten.

Dauerhafte Schmerzen schwächen das Immunsystem. Wer gut auf ein Schmerzmittel eingestellt ist, sollte es keinesfalls ohne Absprache mit seinem Arzt absetzen. © (c) Julien Tromeur - stock.adobe.com (Julien Tromeur)
 

Mehr als 20 Prozent der Erwachsenen leiden in Österreich an chronischen Schmerzen. „Für 350.000 bis 400.000 Österreicher ist schwerer Schmerz ein Dauerbegleiter“, sagt die Vizepräsidentin der österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG), Waltraud Stromer. Führend in der Liste der häufigsten Schmerzerkrankungen seien chronische Rücken- und Kopfschmerzen, Schmerzen der großen Gelenke und des Nackens. „Über Schmerzepisoden berichten eher ältere Menschen, die in der aktuellen Pandemie ohnehin schon zur Risikogruppe gehören“, erklärt die Medizinerin und setzt nach: „Aber auch Angst und Depressionen erhöhen das Risiko, dass Schmerzen chronisch werden. Und die Ausgangsbeschränkungen der vergangenen Wochen haben natürlich auch Angstzustände und Depressionen gefördert.“

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