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Ärztlicher Befund "Kollateralschäden durch geschlossene Rehas"

Der Althofener Rehab-Leiter Michael Muntean und der Klagenfurter Akutmediziner Georg Lajtai im Gespräch über die gesundheitlichen Schäden, die sich aus ihrer Sicht durch die rigorosen Covid-Schutzmaßnahmen ergeben.

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Den österreichischen Reha-Einrichtungen wurde vor mittlerweile sechs Wochen coronabedingt per Bundesgesetz die Schließung verordnet. Althofen hatte zuletzt noch rund 300 Reha-Patienten in Haus. Wann Sie wieder aufsperren dürfen, ist derzeit noch ungewiss. Welche gesundheitlichen Folgeschäden ergeben sich durch ausfallende Rehabilitationen? Wie schätzen Sie als Lungenfacharzt die Situation ein?'
MICHAEL MUNTEAN: Ich gehe davon aus, dass Lungenpatienten, die heuer nicht zur geplanten Reha kommen, häufiger respiratorische Infekte und Beschwerden haben werden bis hin zur Lungenentzündung, weil ihnen das durch uns vermittelte Know-how hinsichtlich Prophylaxe und Risikominimierung fehlen wird. Aber auch stationäre Aufenthalte in den Spitälern werden häufiger werden, weil die Reha ja dafür gedacht ist, wiederkehrende stationäre Aufenthalte in Kliniken maßgeblich zu reduzieren. Die häufige Krankheit COPD wird vermutlich wieder verstärkt den stationären Betrieb und sämtliche Lungenarzt-Praxen beschäftigen. Darüber hinaus sind da jene Patienten, die nach wie vor akute Erkrankungen haben, Infarkte oder schwerste Lungenentzündungen. Hinzu kommen jene, die nach einer Grippe-Lungenentzündung oder einer Covid-19-Lungenentzündung wieder in den Alltag und ihre berufliche Tätigkeit eingegliedert werden sollten. Ich sehe das große Problem darin, dass wir unserer Funktion im Sinne einer Entlastung der Spitäler derzeit nicht nachkommen können.

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Danke für Ihr Verständnis.

wedef1
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Manche sind offen

Die Frage ist, wieso die Reha-Zentren der Klinikum Austria Gruppe seit Dienstag nach Ostern geöffnet haben, die oben erwähnten der PVA aber nicht.

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RaraAvis
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Das sage ich doch seit langem

Die Kollateralschäden dieser Regierung werden vieles übersteigen, als wenn man einfach einen Weg beschritten hätte, wie Anfang März begonnen: Hände waschen, aufpassen, mal keine Veranstaltungen über Personen, striktere Maßnahmen bei Krankenhäusern und Altersheimen (wenn gewünscht, denn manche wollen wohl freiwillig raus und nicht eingesperrt sein - ohne Vorerkrankungen tut das Virus auch 90% der Alten nichts!).

Aber so hat die Regierung das Land umgebracht, in Angst und Schrecken versetzt und das aufarbeiten wird lange dauern.

Und das Virus wird in den nächsten Jahren ganz normal wieder durchgehen, bis halt 70% immun sind ...

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ichbindermeinung
2
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haben die Kassen jetzt Überschüsse

haben die Krankenkassen eigentl. jetzt Überschüsse, da kaum mehr Auszahlungen für Behandlungen bei den Ärzten, Krankenhäusern, Rehafirmen anfallen

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