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ErkältungDiese Tees helfen bei Halsweh und Husten

In der Erkältungszeit bietet die Natur einen wohlriechenden Erste-Hilfe-Kasten an. Greifen Sie zu!

Tee trinken
Tee trinken © (c) Syda Productions - stock.adobe.com (lev dolgachov)
 

Man fühlt sich müde und abgeschlagen, die Nase ist zunächst verstopft, dann rinnt sie, der Hals fühlt sich an, als wäre er mit Schleifpapier behandelt worden: Das sind die lästigen und unangenehmen Symptome einer Erkältung. Was tun, fragt sich der Schnupfende? Die Natur bietet in Form von Heilkräutern viele Antworten an.

Verhaltensregeln für die Erkältungszeit

  • Waschen Sie regelmäßig Ihre Hände.
  • Halten Sie Abstand von Menschen, die schon erkrankt sind - zumindest einen Meter.
  • Niesen und husten Sie in ein Taschentuch oder in die Armbeuge, nicht in die Hand!

Zur Vorsorge. Damit es nicht zur Erkältung kommt, gilt es, das Immunsystem zu stärken: Neben gesunder Ernährung mit viel Gemüse und Obst und Bewegung an der frischen Luft kann dabei der Rote Sonnenhut helfen.

Zu Beginn. Kommt die Erkältung gerade erst in Fahrt, helfen Schwitztees aus Holunder- oder Lindenblüten.

Bei Halsschmerzen. Alles kratzt beim Schlucken: Bei Halsentzündungen helfen Klassiker wie Eibisch und Salbei gegen die Trockenheit im Hals.

Bei Husten. Husten-Kräuter helfen beim Abhusten von zähem Schleim und beruhigen den Hustenreiz. Dazu zählen Spitzwegerich, Thymian sowie die Schlüsselblume und Eibisch.

Klicken Sie sich durch die Fotoserie und erfahren Sie, welches Kraut bei welchem Wehwehchen wirkt!

Kleine Teekunde: Gegen die Erkältung

Eibisch: Schön schleimig

Seit Jahrhunderten wird Eibischtee bei Halsentzündungen eingesetzt. Der hohe Schleimgehalt dieser Pflanze wirkt beruhigend und gegen die Trockenheit im Hals. Die Zubereitung ist etwas ungewöhnlich: 2 Teelöffel der geschnittenen Eibischwurzel (nur die aus der Apotheke verwenden) mit ¼ Liter kaltem Wasser übergießen und eine halbe Stunde stehen lassen. Abseihen, auf Trinktemperatur erwärmen, Honig hinzugeben.

(c) emer - Fotolia (Manfred Ruckszio)

Holunder und Linde: Zum Schwitzen

Getrocknete Holunderblüten wirken ebenso wie Lindenblüten schweißtreibend. Daher setzt man sie am Beginn von Erkältungskrankheiten ein: Die Wärme fördert die Durchblutung und damit die Abwehrzellen. Für die optimale Wirkung den Tee heiß und schluckweise trinken.

(c) emuck - Fotolia (Erich Mücke)

Salbei: Klassiker für den Hals

Die im Salbei enthaltenen Gerbstoffe machen die Schleimhäute widerstandsfähiger und greifen Erreger an: Daher ist Salbei das Hausmittel bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum, hilft aber auch bei Magen-Darm-Problemen. Vorsicht: Salbei wird zum Abstillen eingesetzt!

(c) ChaotiC_PhotographY - Fotolia

Spitzwegerich: Gegen Husten und Heiserkeit

Spitzwegerich gilt als ausgezeichnetes Hustenmittel dank der enthaltenen Schleim- und Bitterstoffe und wirkt auch bei Heiserkeit. Für den Tee ein bis zwei Löffel Spitzwegerichblätter mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen und 15 Minuten ziehen lassen. Honig verstärkt die Wirkung noch.

(c) Darlya - stock.adobe.com

Thymian: Fördert den Auswurf

Thymian hat eine auswurffördernde, entzündungshemmende und krampflösende Wirkung: Daher wird er gegen Husten oder Bronchitis eingesetzt. Dazu einen gehäuften Teelöffel Thymiankraut mit siedendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen. Thymian ist auch als Badezusatz zu empfehlen, die ätherischen Öle gelangen in die Atemwege. Dazu 100 g Thymiankraut mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen und dem Badewasser zusetzen.

(c) Harald Biebel - Fotolia (Harald Biebel)
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Kommentare (2)

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hermannsteinacher
2
9
Lesenswert?

Guter

Artikel.

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kropfrob
0
3
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+1 ...

... und heute frisch aufgewärmt ;-)

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