Im Kampf gegen die gefährliche Synthetik-Droge Crystal Meth will die Europäische Union den Handel mit einem Vorprodukt einschränken. Wie der MDR am Montag berichtet, wird die EU-Verordnung zu den sogenannten Drogenausgangsstoffen zum 21. September 2016 geändert. Demnach fällt die Chemikalie Chlorephedrin, die für die Herstellung von Crystal benötigt wird, künftig in die "Kategorie 1" der EU-Verordnung und unterliegt damit sehr strengen Handelsrestriktionen sowie Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen.
Synthetik-Droge
EU sagt Crystal Meth den Kampf an
Crystal Meth ist in den letzten Jahren zur Modedroge geworden. Doch der Stoff kann schwere körperliche Schäden und Psychosen verursachen. Die EU will nun die Gangart verschärfen.
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