Eine gute Ausbildung und lebenslanges Lernen; Hörgeräte tragen, wenn das Hören schlechter wird; Depressionen effektiv behandeln; nicht Rauchen und zu hohen Blutdruck senken: Das sind nur einige der Empfehlungen, die internationale Experten aussprechen, um das Risiko an Demenz zu erkranken, effektiv zu senken (siehe Infobox). 14 solcher Risikofaktoren haben die Wissenschaftler insgesamt bereits identifiziert, mit denen sich das Demenzrisiko – zumindest theoretisch – um beinahe die Hälfte senken lässt. Neu hinzugekommen sind in der Aufzählung zwei Risikofaktoren, die es ebenfalls zu vermeiden gilt: hohes LDL-Cholesterin und schlechtes Sehen. „Die wichtigste Botschaft ist: Ich habe einen Teil meines Demenzrisikos selbst in der Hand“, fasst Christian Enzinger, Neurologe und Vorstand der Uniklinik für Neurologie in Graz zusammen.