Der von Experten aufmerksam beobachtete Omikron-Subtyp BA.2 scheint sich nach neuen Erkenntnissen in bestimmten Eigenschaften deutlich von der in Österreich noch dominanten Corona-Subvariante BA.1 zu unterscheiden. Darauf weisen im Preprint – also ohne Überprüfung von Fachkollegen – veröffentlichte Studiendaten mehrheitlich japanischer Forscher hin. Zu den Differenzen zählen die wohl deutlich höhere Übertragbarkeit von BA.2 sowie die Immunantwort und Pathogenität.
Schneller übertragbar
Omikron BA.2 weist deutliche virologische Differenzen auf
BA.2 gilt in der Debatte um mögliche Corona-Lockerungen als Unsicherheitsfaktor, weil der Subtyp als noch leichter übertragbar gilt. Unter anderem in Ländern wie Dänemark hat sich BA.2 schon stark ausgebreitet. Laut japanischen Studienautoren sollte der Virustyp einen eigenen griechischen Buchstaben bekommen.
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