Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Fertige Eierfarben oft ungesund Wie man Ostereier mit natürlichen Zutaten färbt

Ein Greenpeace-Marktcheck zeigt: 29 von 54 Eierfarben zum Selberfärben enthalten bedenkliche Stoffe.

29 von 54 Eierfarben zum Selberfärben enthalten bedenkliche Stoffe © 
 

Eier verstecken, pecken und schmausen – doch zuvor müssen sie gefärbt werden. Die Rahmenbedingungen dieses österlichen Fixpunkts hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace bei einem „Marktcheck“ unter die Lupe genommen. Genauer gesagt: das Angebot an bereits gefärbten, gekochten Ostereiern sowie zahlreichen Produkten zum Selberfärben.

Während sich erfreulicherweise auf den bereits gefärbten Eiern in der Regel nur unbedenkliche Farben finden, war die Situation bei Produkten zum Selberfärben weniger erfreulich: 29 von 54 Produkten, also mehr als die Hälfte der Färbemittel, enthielten für die Gesundheit problematische Stoffe wie etwa Azofarben. Sie stehen im Verdacht, Allergien und Unverträglichkeitsreaktionen der Haut auszulösen sowie Asthma und ADHS zu begünstigen.

Deswegen gilt: Augen auf beim Farbenkauf. Oder man färbt ohnehin mit natürlichen Zutaten wie Roten Rüben, Kurkuma oder Zwiebelschalen – siehe Anleitung unten. Allgemein und nicht nur zu Ostern – immerhin verputzt der Österreicher jährlich im Schnitt 242 Eier – sollte man beim Eierkauf zu Bioware greifen, die Eier stammen aus artgerechter Tierhaltung. Die Hühner haben Auslauf im Freien, mehr Platz im Stall und werden mit Biofutter gefüttert. Das freut auch den Osterhasen.

Natürlich Eierfärben: Mit Zwiebelschalen

Materialien: Ausgeblasene Eier, Zwiebelschalen, Kochtopf,
Essig, alte Strümpfe, Gummiringerl und Blätter für eventuelles Muster auf den Eiern.
Um Deko-Eier mit Zwiebelschalen zu färben, schon einige Wochen zuvor die Zwiebelschalen sammeln und aufbewahren. Die Schalen werden mit Wasser und zwei bis drei Löffel Essig in einem Topf zum Kochen gebracht.

Die Eier werden vor ihrem Bad in dem Sud mit
Essig gereinigt. Für hübsche Muster Blüten oder Blätter
auf das Ei legen, . . .

. . . einen Teil eines Strumpfes drüberziehen und mit einem Gummiringerl verschließen.

Je länger die Eier in dem Sud kochen, desto dunkler wird die rotbraune Farbe.
Der Sud kann auch mehrmals verwendet werden.
Die Technik eignet sich auch für Speiseeier.
Man kann die Eier übrigens auch mit anderen Materialien natürlich färben: Zum Beispiel mit Eichenrinde (braun) oder Roten Rüben (pink).

1/4

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!
Kommentieren