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Herbst-Winter-DepressionWas tun, wenn es finster wird in der Seele?

Edda Winkler-Pjrek von der Ambulanz für Herbst-Winter-Depressionen am AKH Wien über den Lichtmangel, der uns krank, müde und unkonzentriert macht. Außerdem verrät die Psychiaterin, was man selbst unternehmen kann gegen die herbstliche Tristesse, die nun durch den bevorstehenden Lockdown verschärft wird.

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Warum werden wir im Herbst so sentimental und traurig?

Edda Winkler-Pjrek: Das hat vor allem mit dem Lichtmangel zu tun. In der Ambulanz für Herbst-Winter-Depressionen am AKH Wien, die es seit über 20 Jahren gibt, fragen wir die Patienten verschiedene Dinge ab. Fast alle bestätigen, dass es gar nicht um die Temperaturen geht, sondern um den Lichtmangel. Wenn es im Winter später hell und früher dunkel wird, dann können bei einigen Probleme auftreten. Nach der Zeitumstellung beginnen bei den meisten Patienten die Beschwerden.

Kommentare (2)
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Hildegard11
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4
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Spricht alles dafür,....

...dass im Winter die Arbeit später beginnen sollte. Aber die Sklaventreiber und Gewinnmaximierer sind anderer Meinung. Wie viel Energie könnte zudem gespart werden.

tenke
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Das würde WAS ändern?

In Summe hat der Tag noch immer gleich viele dunkle und helle Stunden.