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Neue OnlineumfrageÜberwachung am Arbeitsplatz wird noch zunehmen

Wird die fortschreitende Digitalisierung zu mehr Überwachung in der Arbeit führen? Laut Jobplattform karriere.at rechnen die meisten Österreicher damit. Ob sie auch damit einverstanden sind? Das kam bei der Umfrage heraus.

Mit der Digitalisierung wird mehr überwacht, fürchten viele Österreicher © (c) StockPhotoPro - stock.adobe.com
 

Wenn Überwachung am Arbeitsplatz der Sicherheit dient, sind laut Onlineumfrage der Jobplattform karriere.at rund 37 Prozent der befragten Österreicher damit einverstanden. Für etwa 20 Prozent wäre es ok, wenn ein begründeter Verdacht bestünde. Und vier Prozent der Umfrageteilnehmer erklärten sogar: "Klar, Kameras hängen ohnehin schon überall.

Das mache immerhin 60 Prozent der Befragten aus, fasst das Karriereportal in einer Aussendung zusammen. Dem gegenüber stehen 40 Prozent, die mit Kontrollmechanismen „auf gar keinen Fall“ einverstanden sind. Die Mehrheit gehe demnach auch davon aus, dass die fortschreitende Digitalisierung zu mehr Überwachung in der Arbeit führen wird. Das erwarten knapp drei Viertel (72 Prozent) der Erwerbstätigen.

Ergebnisse auf die Frage: Ist Überwachung am arbeitsplatz ok? Foto © karriere.at

Mehr Freiraum lassen

„Vertrauen ist gut, Zutrauen noch besser“, sagt Thomas Olbrich, Chief Culture Office bei karriere.at. „Ein modernes motivierendes Arbeitsumfeld lebt davon, der Belegschaft möglichst viel Verantwortung zu übertragen und damit Freiraum zu lassen.“ Überbordende Kontrolle sei hingegen der falsche Weg und dürfe auch nicht mit Sicherstellung des Mitarbeiterwohls verwechselt werden. „Beschäftigte, die sich ständig überwacht fühlen, sind deutlich fehler- und auch krankheitsanfälliger“, betont Olbrich.

 

 

 

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