Der Besserwisser: "Nun, das ist nicht ganz richtig, weil..."
Beim Besserwisser muss man davon ausgehen, dass er in seiner frühen kindlichen Prägung für das Besserwissen gelobt und geliebt wurde. Wenn das in einer sehr intensiven Art und Weise immer wieder in diese Richtung gespielt wird, dann lernt dieser Mensch, dass er nur anerkannt wird, wenn er etwas besser weiß oder kann. Dazu kommt, dass in diesen familiären Systemen meist Dinge wie Rücksichtnehmen oder Teamwork keine gelebten Werte waren, weil es einfach viel mehr darum ging, dass man besser war und dafür geliebt wurde. Dieses Kind setzt diese Strategie dann als Erwachsener ein, um auch im Berufsleben Anerkennung zu bekommen.
Nervige Kollegen
So geht man mit Besserwissern, Pessimisten und Machtmenschen um
Psychotherapeutin Evelyn Summhammer erklärt, wie man sich von unliebsamen Kollegen nicht den Arbeitsalltag vermiesen lässt.
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