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Für Tiere ist Silvester kein KnallerWie man seinem Tier durch die letzte Nacht des Jahres hilft

Vierbeiner fürchten sich vor dem Feuerwerk und vor Böllern. So überstehen sie Silvester möglichst stressfrei.

© Photoboyko/stock.adobe.com
 

Für viele Zweibeiner mag die Silversternacht die schönste des Jahres sein, für viele unserer vierbeinigen Gefährten allerdings bedeuten Knallerei und Feuerwerk Stress. Silvia Stefan-Gromen von der Österreichischen Tierärztekammer gibt Tipps, mit denen Haustier und Herrchen möglichst gut ins neue Jahr kommen.

Gesellschaft. Vierbeiner sollte man in der Silvesternacht nicht alleine lassen. Wer selbst feiern gehen möchte, sorgt für einen Haustiersitter.

Rückzugsmöglichkeiten. Tieren, die sich vor dem Krawall fürchten, sollte man einen ruhigen Ort anbieten, an dem sie sich sicher fühlen und wohin sie sich zurückziehen können. Das kann der Abstellraum, der Schrank oder die Transportbox sein. Wenn man die Fenster abdunkelt, wirken weniger ungewohnte Reize auf die Tiere ein. Eine eigene „Sicherheitszone“ in Wohnung oder Haus, die dem vierbeinigen Freund vertraut ist und in der er sich ausgiebig mit Kauartikeln und Futterspielzeug beschäftigt, kann sehr beruhigend wirken. 

Kleinsäuger. Auch Meerschweinchen, Kaninchen und Co. sind sehr stressanfällig. Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger, die Tiere während des Feuerwerks in einem ruhigen Raum zu halten. Geräuschdämmung bieten Decken über den Käfigen. Geschlossene Vorhänge tragen zudem dazu bei, dass die Kleinsäuger die beängstigenden Lichtbilder nicht sehen können. Eine zusätzliche Schicht Einstreu gibt ihnen zusätzlich die Möglichkeit, sich noch besser zu verstecken.  

Gewöhnungseffekt. Ist der vierbeinige Mitbewohner nicht panisch, aber doch gestresst, sollte der Besitzer versuchen, der Situation den Schrecken zu nehmen. Zum Beispiel mit Leckerlis. Übertriebene emotionale Aufmerksamkeit ist nicht dienlich, denn die Anspannung überträgt sich vom Menschen auf das Tier - viel eher hilft die gewohnte Geräuschkulisse mit Fernseher oder Radio.

Spazierengehen. Weil ja auch bereits vor dem Fest eifrig mit Böllern geschossen wird, sollten Hundebesitzer ihre Tiere beim Gassigehen schon die letzten Tage vor dem Fest zur Sicherheit nicht mehr ableinen. Der Knall kann sie so erschrecken, dass sie in Panik davonlaufen. Was das Gassigehen am 31. Dezember betrifft, so sollte man die letzte Runde früh genug erledigen, damit man nicht in der lautesten Zeit rund um Mitternacht mit dem Hund hinaus muss. Auch Katzen sollten rund um Silvester in bewohnten Gebieten keinen Freigang haben.

Beruhigungsmittel. Sehr empfindliche Tiere kann man mithilfe von Medikamenten für ein paar Stunden beruhigen. Für die richtige Wahl unbedingt den Rat des Tierarztes einholen.

Verschnaufpause. Handelt es sich um einen besonders hartnäckigen Fall, sollte man rund um Silvester mit dem Tier an einen Ort verreisen, an dem es in der Nacht ruhiger zugeht.

 

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Danke für Ihr Verständnis.

schandopr
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Knallerei

Nicht nur Tiere leiden bei dieser teuren und vor allem unnötigen Knalleri. Wie schön wäre es, wenn man/frau es schaffen könnte, mit Sektknaller das neue Jahr zu begrüßen. Geknallt wir auf der Welt zu genüge; verbunden mit Tod und Zerstörung. Sicher, ein schönes Feuerwerk ist faszinierend, ist zwar auch mit Lärm verbunden, aber immer noch besser als diese Privatknallerei, mit "billigen" Knallkörpern, die man/frau kauft, weil leistbar = Angeberei.

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Aleksandar
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Wer hilft den Wildtieren?

Es ist verantwortungslos, primitiv und zeugt nicht gerade von geistiger Größe, wenn man - wohl wissend, wie Tiere leiden, wohl wissend, wie viel Feinstaub man in die Luft schießt usw. - munter blöd dahinknallt.

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brosinor
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Wie man seinem Tier durch die letzte Nacht des Jahres hilft?????

Indem verantwortungsvolle Politiker diese Silvesteridiotie strengstens untersagen und die Exekutive dazu anhält strengste Strafen bei Missachtung zu verhängen und die Medien am gleichen Strang ziehen.
Aber: nichts davon passiert.
Schämt euch alle miteinander! Lauter Feiglinge !

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ratschi146
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die KLZ gibt...

ja in der heutigen Papierausgabe Tipps unter Besser Leben wie den Benutzer der Feuerwerksartikel nix passiert

Eines habe die KLZ Journalisten aber vergessen:

Zuerst einmal nachdenken, ob ich überhaupt in der Location ein Feuerwerk abfeuern darf..... in den meisten Locationen ist es gesetzlich gar nicht erlaubt...

man muss ja einem mündigen Leser alles vorkauen, aber die relevanten Sache lässt man unter den Tisch fallen.....

hochwertiger Teiljournalismus versus "Hirn einschalten"

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