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Gute Frage Ökologisch putzen: Sind Mikrofasertücher schlecht für die Umwelt?

Die beliebten Mikrofasertücher bestehen aus Chemiefasern wie Polyester, Polyamid oder Polyacryl. Warum sie trotzdem für eine ökologische Reinigung geeignet sind, erklären die Experten von "Die Umweltberatung" in Wien.

Die Putztücher nehmen Schmutz sehr gut auf und sind leicht auszuwringen... © (c) goldbany - stock.adobe.com
 

Eines gleich vorweg: Bei der Verwendung und beim Waschen sogenannter Mikrofasertücher lösen sich feine Kunststofffasern ab, die ins Abwasser und damit in die Umwelt gelangen. Das ist die schlechte Nachricht. Es gibt aber auch eine gute: Durch ihre spezielle Struktur erzeugen Mikrofasertücher eine große mechanische Reibung, nehmen Schmutz sehr gut auf und geben ihn auch sehr leicht wieder an das Wasser ab. "Im Vergleich dazu halten Reinigungstücher aus Naturfasern wie Baumwolle den Schmutz eher fest anstatt ihn freizugeben. Außerdem saugt sich die Baumwolle mit Wasser voll, wird schwer und lässt sich schlecht auswringen", betont man bei "Die Umweltberatung". Der Vorteil einer Reinigung (weitgehend) ohne Chemie überwiegt nach Ansicht der Experten den eingangs angesprochenen Nachteil.

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