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Fristen & VoraussetzugenWas Sie über den Papamonat wissen sollten

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur beruflichen Auszeit von Vätern, mit denen die Berater der Arbeiterkammer derzeit konfrontiert sind.

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© (c) fadzeyeva - stock.adobe.com (Liudmila Fadzeyeva)
 

Väter haben die Möglichkeit, anlässlich der Geburt ihres Kindes eine berufliche Auszeit zu nehmen. Für Geburten ab 1. September 2019 gibt es einen Rechtsanspruch darauf. Das heißt, es bedarf dafür nicht mehr der Zustimmung des Arbeitgebers. Dennoch sind einige Vorgaben zu erfüllen. Das sorgt in vielen Fällen für Unsicherheit. „Wir werden derzeit mit Anfragen zum Thema überhäuft“, sagt Bernadette Pöcheim von der Arbeiterkammer Steiermark. Die Leiterin der AK-Abteilung für Frauen und Gleichbehandlung stellt in der Beratung fest, dass Vätern vor allem nicht bewusst ist, dass sie für den Papamonat drei Meldungen beim Arbeitgeber vorzunehmen haben: „Erstens ist spätestens drei Monate vor dem voraussichtlichen Geburtstermin die Inanspruchnahme anzukündigen - bei gleichzeitiger Bekanntgabe des Geburtstermins. Zweitens ist die Geburt dem Arbeitgeber unverzüglich zu melden. Und drittens ist spätestens eine Woche nach der Geburt der tatsächliche Antrittszeitpunkt des Papamonats bekannt zu geben“, zählt sie die Fristen auf. Grundsätzlich könne der Vater den Papamonat für die Dauer von einem Monat während des Beschäftigungsverbotes der Mutter in Anspruch nehmen - „und zwar frühestens nach dem Krankenhausaufenthalt von Mutter und Kind.“ Dass es einen gemeinsamen Hauptwohnsitz von Vater, Mutter und Kind braucht, versteht sich wohl von selbst.

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