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Günstig einrichtenSo bauen Sie Möbel aus Obstkisten

Klein, aber kostbar: wie sich ein Student aus Obstkisten günstige Möbel zimmert. Eine Ideenschau.

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Ein Königreich für ein "Kistl" © (c) djmilic - stock.adobe.com
 

Nicht nur auf der Universität lernt man Lektionen fürs Leben: Richten Studenten ihre Wohnung ein, gibt bekanntlich die Brieftasche den Ton an. Während die einen Kleinanzeigen nach gebrauchten Möbeln durchsuchen, baut sie Daniel Laggner aus Graz selber. Egal ob Bücherregal, Nachtkästchen, Küchenablage oder Sitzbank – seine Einrichtung besteht zu einem Großteil aus kleinen Obstkisten. Das hat vor allem einen Grund: „Obstkisten sind leicht zu transportieren. Perfekt, wenn man kein Auto besitzt“, erklärt der Architekturstudent. Und: „Baumarkt oder Möbelhaus, meistens zahlt man nur 10 bis 15 Euro pro Kiste.“

So weit, so günstig. Aber wie wird das Kistchen bereit zum Einzug? Wichtig ist die Vorbereitung. Die meisten Boxen kauft man in ihren Einzelteilen. Bevor man sie zusammensetzt, empfiehlt der gebürtige Kärntner den nötigen Feinschliff. Die groben Schnittkanten lassen sich etwa mit handelsüblichem Schleifpapier in Form bringen. Und wem naturbelassenes Holz nicht gefällt, kann dem Holz schon vorab einen bunten Anstrich verpassen. Je nachdem wo das Möbelstück hinkommt, wird der Lack ausgewählt. Soll das Möbelstück etwa auf den Balkon wandern, greifen Sie am besten auf witterungsbeständige Farbe zurück. Anschließend werden die Teile zusammengeschraubt. Hierbei gilt: Zuerst die Wände, dann der Boden.

Baut Möbel aus Obstkisten: Daniel Laggner aus Graz Foto © Katrin Fischer

„Der Rest ist eine Frage der Vorstellungskraft“, sagt Daniel Laggner. Der 26-Jährige stückelt die einzelnen Kistchen zusammen, bis sie am Ende ein großes Ganzes ergeben. Fixiert werden sie jeweils in den Ecken, idealerweise mit kurzen Schrauben, damit diese nicht sichtbar sind. Wer noch mehr möchte, kann an dem Möbelstück kleine Spielereien wie Rollen oder Schrankfüße anschrauben. Wollen Sie eine zusätzliche Deckplatte anbringen, arbeiten Sie am besten mit Leim. Danach fixieren Sie das Holzstück mit Schraubzwingen, bis der Leim getrocknet ist.

Und was ist das nächste Projekt des Hobbyhandwerkers? „Etwas zum gemütlichen Zusammensitzen – ein Sofa sowie ein Couchtisch aus alten Europaletten sind sogar schon in Arbeit.“

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