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Laut StudieÜbergewicht steigert Depressionsrisiko

Adipositas und Depression: Studie sieht einen Zusammenhang zwischen den beiden Krankheiten.

Studie zeigt: Risiko für eine Depression bei adipösen Personen mit steigendem BMI verstärkt © (c) mariesacha - stock.adobe.com
 

Dass die beiden Krankheiten Depression und Adipositas, sprich Fettleibigkeit, zusammenhängen, konnten Wissenschaftler bereits aufdecken. Denn wer adipös ist, neigt leichter dazu auch depressiv zu sein. Eine Depression wiederum ist außerdem ein anerkannter Risikofaktor für Übergewicht. In einer Studie schauten sich Wissenschafter aus London und Liverpool an, ob sich das Risiko depressiv zu werden, bei stark übergewichtigen Personen, je nach ihrem Body Mass Index (BMI), unterscheidet.

Der BMI beschreibt das Verhältnis von Körpergewicht zur Körpergröße und ist ein anerkanntes Maß zur Einteilung von Personen in Normal-, Über- oder Untergewicht. 

Erhöhter BMI = Depressionsrisiko

Je nach ihrem BMI teilten die britischen Wissenschaftler die insgesamt 363037 adipösen Studienteilnehmer in insgesamt sieben Kategorien ein. Wie die Auswertung der Studie zeigte, lag bei 26,8% der adipösen Personen eine Depression vor. Außerdem zeigte sich deutlich, dass die Personen umso häufiger depressiv waren, je höher ihr BMI war.


Im Vergleich mit den Personen mit einem BMI von 30 bis 35 wiesen die Personen mit einem BMI von 35 bis 40 ein 20 % höheres Risiko für eine Depression auf. Und Personen mit einem BMI von 60 oder mehr hatten sogar ein 98 % höheres Risiko für eine Depression als Personen mit einem BMI von 30 bis 35.

Frühes Eingreifen ist wichtig

Die Studie der britischen Wissenschaftler verdeutlicht, dass das Risiko für eine Depression bei adipösen Personen mit steigendem BMI verstärkt wird. Deswegen sollte bei der Behandlung von adipösen Patienten unbedingt darauf geachtet werden frühzeitig die mentale Gesundheit zu erfassen, um eine Depression vorzubeugen oder sie angemessen zu behandeln. Denn gerade besonders durch den engen Zusammenhang beider Krankheiten ist ein frühes Eingreifen wichtig.

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