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Serie "Und was jetzt?"Isabella Holzmann: "Vielleicht waren wir zu flexibel und verständnisvoll"

Seit gut 20 Jahren fungiert das Greith Haus im südweststerisichen St. Ulrich als Kulturnahversorger auf dem Land. Managerin Isabella Holzmann über ausgefallene Jubiläen, Lehren aus der Krise und ihre Gründe zur Zuversicht.

Greith Haus-Managerin Isabella Holzmann: " Es schmerzt zu erkennen, dass ein Lobbying für den Kultursektor fehlt" © Greith Haus/Ulrike Rauch
 

„Kunst muss unter die Leute gebracht werden“, ist das Motto im Greith Haus. Wie hat sich die Pandemie auf Ihr Haus ausgewirkt?
ISABELLA HOLZMANN: Im Jahr 2020 haben sich die Zeitfenster, in denen wir veranstalten durften, gut zu unseren Plänen gefügt, so dass wir nicht ganz so viel verschieben oder absagen mussten. Wir ergänzten das Programm allerdings mit kurzfristig umsetzbaren Veranstaltungen und einem intensiveren Vermittlungsprogramm für die Sommerausstellung von Adel Dauood. Am bittersten ist wohl, dass wir das Jubiläumsfest anlässlich 20 Jahre Greith Haus nicht durchführen konnten. Wir feiern jetzt eben 22 Jahre Greith Haus im Frühjahr 2022. Dass grenzüberschreitende Vorhaben auf Eis liegen, nagt am Elan.

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