Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Steirische SituationKulturinitiativen in Coronazeiten: Eine Krise wie im Bilderbuch

Blaues Auge, Katastrophe? Die Situation der Kulturinstitutionen ist heterogen, doch alle fürchten sich vor dem Herbst. Jeder Tag, den die Regierung weiter zuwartet, wird nun zur Qual.

© ballguide/johannes repelnig
 

"Katastrophal.“ Manfred Koch, der Leiter der Grazer Kleinkunstbühne Hin & Wider beschreibt die finanzielle Situation, in der sich der Verein durch die Coronakrise befindet, recht drastisch. Seit Jahrzehnten ist das Theatercafé die Kabarettinstitution des Landes. Heuer musste man bereits 87 Veranstaltungen absagen. Koch: „Wir haben eine Jahresförderung der Stadt Graz, damit ist zumindest die Basis ein wenig abgedeckt, aber wir erwirtschaften uns sehr viel selbst. Das ist jetzt natürlich blöd, alle Mitarbeiter sind in Kurzarbeit.“

Kommentare (1)

Kommentieren
zweigerl
0
1
Lesenswert?

Umwegrentabilität

Live-Kulturevents sind (hochwertiger) Freizeitkonsum, vergleichbar der Nutzung medialer Kulturangebote, ökonomisch sind sie ohne Umwegrentabilität ineffizient. Das bindet ihren Nutzen für die Allgemeinheit an die Öffnung der Gastronomie und das Ingangkommen des Tourismus. Vorher werden die Gelder nicht fließen. "Kulturell ausgehungert" fühle ich mich eigentlich nicht, solange mir Bücher und Medien zur Verfügung stehen.